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	<title>Christian Kirschner</title>
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	<description>Lebe dich selbst</description>
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	<title>Christian Kirschner</title>
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		<title>Selbstverwirklichung forte: So heilst du den Schmerz des ungelebten Lebens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Mar 2024 08:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufung & Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[berufliche selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[berufung finden]]></category>
		<category><![CDATA[selbstverwirklichung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du mehr Selbstverwirklichung in dein Leben bringst. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/selbstverwirklichung-forte/">Selbstverwirklichung forte: So heilst du den Schmerz des ungelebten Lebens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Selbstverwirklichung ist ein inflationär benutzter Begriff. Dennoch verbirgt sich dahinter eine große Sehnsucht, die wir als Mensch haben. Was ich persönlich darunter verstehe und wie du mehr Selbstverwirklichung in dein Leben bringst, findest du in diesem Artikel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet und meine verrückten Träume noch konsequenter unterdrückt.“ Glaubst du, dass du solche Gedanken an dem Tag haben wirst, wenn du in die ewigen Jagdgründe hinüber wanderst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wohl kaum. Aus der Sterbebegleitung weiß man, dass Menschen viel häufiger verpassten Chancen nachtrauern und den Schmerz spüren, das Geschenk des Lebens nicht so richtig ausgepackt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Pille müssen wir also präventiv schlucken, um dieser Diagnose zu entgehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz oben auf der Maslowschen Bedürfnispyramide (nein, sie steht nicht in Kairo, sondern in einem Psychologie-Buch) thront die Selbstverwirklichung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben all den anderen menschlichen Bedürfnissen wie z. B. Nahrung, Sicherheit und soziale Beziehungen hat Abraham Maslow (US-Psychologe, 1908 &#8211; 1970) damals schon erkannt: auch das ist letztlich ein <em>Bedürfnis</em>. Also so ähnlich wie Bier, Chips und Netflix. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist dies ein Bedürfnis, das häufig im Alltagsstrudel der meisten Menschen untergeht. Wir sind zu sehr mit den alltäglichen Herausforderungen, Ablenkungen, Schreckensmeldungen und persönlichen Verpflichtungen beschäftigt, als daß wir noch Zeit und Muse für Wesentliches hätten. Das führt manche Menschen irgendwann in eine Sinnkrise. Oder zumindest im Alter zu diesem schmerzvollen Bedauern. </p>



<h2 class="wp-block-heading" id="lebe-deinen-traum-sagt-der-kreditvermittler">Lebe deinen Traum, sagt der Kreditvermittler</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Zeiten ändern sich &#8230; scheinbar. Selbstverwirklichung ist nämlich mittlerweile Hype. Noch mehr als Hipster-Bärte und glutenfreie Low-Carb-Smoothies.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kreditvermittler will mir „voll easy“ meine Träume verwirklichen durch ein Niedrig-Zins-Angebot. Ein Konzern lockt mich mit seiner Job-Werbung, um bei diesem Unternehmen „mein ganz eigenes Ding zu machen“ (haben die wirklich die Nerven dafür?). Und auf dem Bundeswehr-Plakat steht dreist: „Folge deiner Berufung“. Selbstverwirklichung mit der Panzerfaust.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marketingleute wissen, wie Menschen ticken und worauf sie anspringen. Und vermutlich haben sie die Erkenntnisse von Maslow nachgegoogelt. Damit müssen wir jetzt leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch ist alles Selbstverwirklichung, was als solche verkauft wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig eher nicht. Denn unter Selbstverwirklichung verstehen viele oft schlicht die Erfüllung der eigenen Wünsche. Doch kommen diese nicht immer von Herzen, sind teils von außen indoktriniert und dienen oft nur dazu, unser Ego zu streicheln.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="was-ist-dann-selbstverwirklichung">Was ist dann Selbstverwirklichung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meiner Ansicht nach geht es primär darum, zu erkennen, welches Potenzial aus unserem wahren, authentischen Selbst heraus gelebt werden möchte. Jenseits von Ego und Panzerfaust. Jenseits aller angelernten Rollen, die wir im Alltag spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um das Entfalten unserer Talente und das Ausleben unserer ureigenen Kreativität. Also das <em>Selbst</em> verwirklichen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Lebens ist Selbstentwicklung. Das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen, das ist unsere Bestimmung.</p>
<cite>Oscar Wilde (1854 &#8211; 1900)</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverwirklichung ist dabei kein Ziel, sondern ein Prozess.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieser Prozess ist eine sehr individuelle, persönliche Angelegenheit, die bei jedem Menschen unterschiedlich gelebt wird. Der eine rettet die Weltmeere. Die andere sitzt im Park und meditiert. Ein Dritter schreibt gerade einen Blogbeitrag zu diesem Thema. Alles kann Selbstverwirklichung sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All diese Menschen haben jedoch etwas gemeinsam: Sie fühlen sich wieder erfüllt und lebendig. Sie spüren eine innere Zufriedenheit und Sinnhaftigkeit, wenn sie das tun, wofür sie gedacht sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="5-schritte-zu-mehr-selbstverwirklichung">5 Schritte zu mehr Selbstverwirklichung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So individuell, wie Selbstverwirklichung nun mal ist, so individuell ist auch der Weg dahin. Ich möchte dir im folgenden als Orientierung dennoch ein paar Schritte aufzeigen, die meiner Erfahrung nach helfen, um dein Leben mehr in Richtung Selbstverwirklichung zu transformieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-1-bei-sich-ankommen">Schritt 1: Bei sich ankommen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mich selbst nicht erkenne, wer ich <em>wirklich</em> bin, kann ich mich auch selbst nicht verwirklichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht also zuerst um <strong>Selbstfindung</strong>. Sonst besteht die Gefahr, dass wir ein Abbild dessen leben, wer wir glauben, zu sein. Nicht dass wir noch mit der Panzerfaust durch die Gegend rennen und glauben, wir <a href="https://www.christiankirschner.de/wie-du-deine-berufung-findest/">folgen unserer Berufung</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft identifizieren wir uns mit Rollen und Vorstellungen, die oft gar nicht unser Innerstes repräsentieren. Manche sind angelernt. Einige haben wir selbst erschaffen als Schutz vor früheren Verletzungen oder um Vorteile zu erlangen. Manche sind von Außen gesteuert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Frage, die uns hier einen Schritt näher an unser Selbst heranführt: Bin ich wirklich die Stimme in meinem Kopf?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Warte mal kurz, ich frage sie. Aha, die Stimme sagt gerade: „Ja, klar!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: Wenn ich die Stimme <em>wirklich</em> wäre, dann könnte ich sie nicht beobachten. Logisch, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb: Ich bin der, der die Stimme beobachten kann. Ich bin also eine Nummer größer bzw. weiter, als ich häufig glaube zu sein. Dieses Ding nenne ich „das Selbst“. Es entspricht unserer wahren Natur, unserem ureigenen Wesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um in dieses „Selbst“ immer wieder einzutauchen, losgelöst von den üblichen Identifikationen, hilft dir folgendes:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ashram-Trip nach Indien</li>



<li>1 Monat auf dem Jakobsweg</li>



<li>Räucherstäbchen aus Thailand</li>



<li>Sternen-Essenzen aus der 7. Dimension</li>



<li>Tarotkarten von der Nachbarin</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Okay, nicht alles davon ist ernst gemeint. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal macht es auch Sinn, ein passendes Coaching, ein entsprechendes Seminar oder Retreat zu besuchen, um mehr bei sich anzukommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls du gleich schon eine <strong>Übung</strong> an die Hand möchtest, dann versuche es mit dieser einfachen Form der Meditation, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schließe deine Augen. Beobachte dich von außen. Was denkt dieser Mensch gerade? Welche Gefühle hat er im Moment? Was hört dieser Mensch? Beobachte es ganz interessiert, ohne darauf einzusteigen. Sei ein kleines Stück davon losgelöst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du das eine Zeit lang machst, landest du ganz automatisch in deinem Selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je öfter du in diesem „weiten Space“ deines Selbst verankert bist, um so öfter machst du ohnehin das für dich „Richtige“.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-2-erkennen-was-mich-ausmacht">Schritt 2: Erkennen, was mich ausmacht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Potenzial kann man nur entfalten, wenn man weiß, wobei man eines hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele angehende „Superstars“ bei DSDS, die in den ersten Castings jegliches Gesangs-Potenzial vermissen lassen. Zur Belustigung des TV-Publikums und zur Verärgerung von Dieter Bohlen: „Wenn ich meinem Hund eine Currywurst in den Hintern schiebe, dann macht der auch solche Geräusche.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage ist also: Welche Talente und Potenziale hast du in die Wiege gelegt bekommen und welche schreien danach, ausgelebt zu werden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Fragen helfen dir auf die Sprünge:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Worin bist du auf eine natürliche Weise gut, ohne dich großartig anzustrengen?</li>



<li>Was kannst du, was andere eher nicht können?</li>



<li>Was machst du, wenn du völlig die Zeit vergisst?</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Antworten auf diese Fragen geben dir erste Hinweise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Talente und Potenziale werden dir jedoch erst bewusst, wenn du mit ihnen im Leben in Kontakt kommst. Die Muse küsst beim Tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel aus meinem Leben: Meine Deutsch-Aufsätze waren in der Schule meistens nur durchschnittlich benotet. Mein Schreibstil kam also bei meinen Deutsch-Lehrern ähnlich gut an, wie das Currywurst-Gejaule bei Dieter Bohlen. Also war mir klar: Ich kann nicht wirklich schreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann machte ich 2009 die Entdeckung, dass ich damit falsch lag. Ich verfasste aus der Notwendigkeit heraus mehrere Texte, um ein von mir entwickeltes Online-Tool besser zu beschreiben. Und was passierte? Ich war begeistert von meinen kreativen Einfällen und war völlig beseelt. Und die Texte waren damals erfolgreicher, als meine Software. Seitdem hab ich eine neue Leidenschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hättest du mich vor dieser Erfahrung gefragt, wobei ich völlig die Zeit vergesse, wäre „Schreiben“ garantiert nicht meine Antwort gewesen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Frage ist also: Was wolltest du immer schon mal ausprobieren?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehe auf eine Entdeckungsreise und sei überrascht, was noch alles in dir schlummert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Bei meinem Online-Kurs <a href="https://www.missionfinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MissionFinder</a>, der Kurs für mehr berufliche Selbstverwirklichung, gehst du als Talente-Detektiv auf genau diese Reise &#8211; mit sehr ungewöhnlichen Methoden. </p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-3-erkennen-was-gelebt-werden-will">Schritt 3: Erkennen, was gelebt werden will</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun geht es ums Tun und um konkrete Veränderungen. Selbstver<strong>wirklich</strong>ung, heisst auch, dass Dinge „wirklich“ werden. Also: Dass sie ganz konkret erlebt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Frage ist also: Was nimmst du dir nun vor?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Welche Aktivitäten sind Ausdruck deiner Selbstverwirklichung? Welches attraktive Ziel möchtest du angehen, um dein Potenzial zur Entfaltung zu bringen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wolltest schon immer malen, auch wenn dein früherer Kunstlehrer deine Werke in Dieter-Bohlen-Manier in der Luft zerriß? Scheiß drauf! Kauf dir ein Malset und lege los.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest ein Buch schreiben zu einem bestimmten Thema? Es gibt heutzutage nichts mehr, was dich dabei aufhalten könnte. Selbst ich <a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/">hab das geschafft</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du möchtest dich beruflich in eine neue Richtung verändern, die mehr deinen Talenten und deiner Berufung entspricht? Dann mach das und gehe dafür die ersten konkreten Umsetzungsschritte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehe in Aktion. Probiere Dinge aus. Und lerne aus deinen Erfahrungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Da erfahrungsgemäß nach dem Zauber des Anfangs die Motivation im Alltag den Bach runter geht, hab ich als Lösung die Web-App <a href="https://www.dranbleiben.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dranbleiben</a> entwickelt. Hier findest du einzigartige Methoden, damit du auch in schwierigen Zeiten am Ball bleibst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-4-uberwinden-was-mich-daran-hindert">Schritt 4: Überwinden, was mich daran hindert</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du mittlerweile sogar eine erste Idee, wie du mehr Selbstverwirklichung in dein Leben bringen könntest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt geht die Show los: Wir präsentieren auf unserer inneren Gedankenbühne den imaginären Showmaster mit den „Top 5“ der häufigsten Einwände:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„Was wird da mein Schatzi sagen?“</li>



<li>„Was werden da die anderen denken?“</li>



<li>„Dabei könnte ich Geld verlieren.“</li>



<li>„Das kann ich eh nicht.“</li>



<li>„Dafür fehlt mir die Ausdauer.“</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du heimlich mit den Wasserfarben deines Kindes deine Malkünste im Schutz der Nacht ausprobierst, dann sind diese Stimmen im Kopf noch ruhig. Je sichtbarer du wirst und je sichtbarer dein „Anders sein“ wird, um so belebter wird der interne Gedankenverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter stehen Ängste und Befürchtungen. Hinderliche Glaubenssätze und Überzeugungen. Schutzmechanismen, die wir uns in unserer Kindheit zugelegt haben, um frühere Verletzungen nie wieder erleben zu müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Folgst du diesen Dingen, bleibt alles wie gehabt. Sie halten dich da, wo du heute stehst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gibt es noch dazu nahe stehende Menschen, die etwas gegen dein Projekt einzuwenden haben, dann wird dein Vorhaben gleich zu Beginn gewaltig auf die Probe gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das führt dann ziemlich schnell zu folgender Frage: Wie wichtig ist dir das wirklich?</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bist du bereit, dich dem zu stellen? Ist deine Sehnsucht nach Selbstverwirklichung größer, als die inneren und äußeren Widerstände?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mein Tipp:</strong> Setze dich damit auseinander. Mach dir deine Ängste bewusst. Stelle dich alten, verdrängten Gefühlen. Entlarve falsche Überzeugungen und verankere neue, hilfreichere Glaubenssätze in dir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehe kleine Risikoschritte aus deiner Komfortzone heraus. Fällst du dabei hin, dann steh wieder auf. Der Weg der Selbstverwirklichung ist immer auch ein Weg des persönlichen Wachstums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst diesen Weg alleine gehen oder du tauscht dich mit guten Freuden aus. Du kannst dir auch professionelle Unterstützung <a href="https://www.christiankirschner.de/coaching/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">durch einen Coach</a> holen, damit du dich in diesen Dingen nicht verlierst und dir deine blinden Flecken bewusst werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="schritt-5-raum-nehmen-um-es-zu-tun">Schritt 5: Raum nehmen, um es zu tun</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht hast du nun eine erste Klarheit, was dich ausmacht. Du hast eine konkrete Idee, was du angehen willst. Und es fühlt sich richtig gut an. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufkommende Ängste und Widerstände kannst du annehmen und du machst es trotzdem. Eben, weil es sich stimmig anfühlt. Du wagst den Sprung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch: Ein „normales“ Alltagsleben ist ziemlich vollgepackt mit beruflichen und familiären Verpflichtungen. Andere sollen nicht durch das neue Vorhaben leiden. Doch abends sind die meisten Menschen dann zu platt, noch irgendetwas anderes zu tun, als auf RTL dem Bachelor beim Verteilen seiner Rosen zuzuschauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es dir auch so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann machen wir zum Abschluss, angelehnt an den Einstieg dieses Artikels, eine gedankliche Zeitreise zu dem Tag, wenn in hohem Alter deine Aufenthaltsgenehmigung auf diesem Planeten schön langsam zu Ende geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was würde dein zukünftiges Ich dem heutigen Ich raten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten schließt du dafür kurz deine Augen, schwingst dich gedanklich auf dein zukünftiges Ich ein und achtest auf die Impulse, die in dir hochkommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre ein Lösungsansatz, um in deiner aktuellen Situation vorwärts zu kommen?</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="ausblick">Ausblick</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du diesen Artikel bis zum Schluss gelesen hast, dann hast du bereits eines bewiesen: Ausdauer. Und meiner Erfahrung nach braucht man die auch, um mehr Selbstverwirklichung in sein Leben zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit du deine Ausdauer noch weiter entwickelst, ist es sinnvoll, zuerst mit kleinen Schritten zu starten. Sonst wirst du innerlich zu viel Widerstand spüren, wenn du neue Wege gehst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erweitere mit der Zeit immer mehr die Räume in deinem Leben, in denen du deinen wahren Talenten und deinen Herzenszielen folgst. Bis irgendwann dein ganzes Leben ein Ausdruck von Selbstverwirklichung ist. Klingt nach einem guten Plan, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übrigens: </strong>Weiterführende, witzig verpackte Inspiration zu diesem Thema findest du auch <a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/">in meinem Buch</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/selbstverwirklichung-forte/">Selbstverwirklichung forte: So heilst du den Schmerz des ungelebten Lebens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wie du deine Ängste überwindest, um dein Ding zu machen</title>
		<link>https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-deine-aengste-ueberwindest-um-dein-ding-zu-machen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hindernisse & Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier zeige ich dir eine Strategie, wie du deine Ängste in den Griff bekommst und dich von ihnen nicht mehr stoppen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-deine-aengste-ueberwindest-um-dein-ding-zu-machen/">Wie du deine Ängste überwindest, um dein Ding zu machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Schweiß, Ausdauer und lange Arbeitstage, an denen ich manchmal zum Feierabend den Sonnenaufgang miterleben durfte, hatten sich gelohnt. Ich hatte die Coaching-App&nbsp;&#8222;dranbleiben&#8220; endlich fertig entwickelt und einen heißen Ritt gemeistert, ohne dass mich dieses wilde Pferd abgeworfen hat (immerhin scheitern viele IT-Projekte). Jetzt war alles bereit, das Ding voller Freude und Stolz zu vermarkten und meinem Traum ein Stück näher zu kommen. Was dann geschah, hatte ich schon befürchtet …</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="der-castor-transport-in-deinem-kopf">Der Castor-Transport in deinem Kopf</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was war passiert? Ich hatte plötzlich enorme Hemmungen, das Ding unter die Leute zu bringen. Mir kam die nun anstehende Wegstrecke in Richtung meiner Vision wie ein Castor-Transport vor, in dem sich innerlich eine ganze Schar von hartnäckigen Ängsten und Befürchtungen demonstrativ an die Gleise ketteten und die Weiterreise blockierten. Mein &#8222;Strahlen&#8220; hat sie gegen mit aufgebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ob sie mir alle entschlossen eine Botschaft entgegenschreien wollten: &#8222;Visionen? Nein danke!&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleine Auswahl dieser wild entschlossenen Querulanten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich hatte Angst, Kritik zu ernten und angegriffen zu werden.</li>



<li>Ich hatte Angst, dass es kollosal scheitert und in einem epischen Desaster endet (inkl. Bankrott, Obdachlosigkeit und regelmäßigen TV-Auftritten als Opfer der Woche).</li>



<li>Ich hatte Angst, dass ich damit so extrem erfolgreich und bekannt werde, dass ich nicht mehr ohne Sonnenbrille, Hut und aufgeklebtem Schnauzer aus dem Haus gehen kann.</li>



<li>Ich hatte Angst, dass ich noch viele weitere Ängste entdecke, die mich noch ängstlicher machen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau aufgrund dieser Masse an Befürchtungen stand meine Mission tatsächlich auf Messers Schneide. Oder um in der Symbolik zu bleiben: Es war zu diesem Zeitpunkt nicht sicher, ob mein „Castor-Transport“ je das „Endlager“ erreichen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, nicht weil ich mit meinem Vorhaben gescheitert wäre. Sondern weil mich diese Ängste davon abhielten und lähmten, die nun richtigen Schritte mutig und vertrauensvoll zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ängste entspringen zwar oft unserer Phanatasie und die befürchteten Szenarien treten selten tatsächlich ein, dennoch schaffen sie es, unser Verhalten ganz konkret negativ zu verändern. Das ist die noch viel größere Gefahr, als die (meist ausgedachten oder indoktrinierten) Gefahren, die unsere Ängste antriggern.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-mir-klar-wurde">Was mir klar wurde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück auf die Gleise. War es nun wirklich ein gefährlicher &#8222;Castor-Transport&#8220;? War der Inhalt meines Ziels tatsächlich so &#8222;toxisch&#8220;?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das traf definitiv zu. Denn es war wieder einmal ein Schritt hinaus aus meiner Komfortzone. Ich war damit gerade dabei, unbekanntes Terrain zu betreten und komplett neue Erfahrungen zu machen. Und dieser Umstand hat meine Ängste überhaupt erst mobilisiert und auf die Gleise gebracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wirst nun wahrscheinlich einwenden, dass dies doch eine sinnvolle Sache ist. Ja, letztlich wollen uns unsere Ängste generell vor negativen Konsequenzen beschützen. Aber man kann es auch übertreiben, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der Befürchtungen sind sich zwar sicher, dass sie für eine gute Sache kämpfen. Aber wenn alle Beteiligten ganz ehrlich und besonnen über die Situation reflektieren: Das beste ist doch, wenn der „Castor-Transport“ möglichst schnell sein „Endlager“ erreicht, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie soll das klappen, wenn die Blockade noch voll am Laufen ist und nicht alle so einsichtig sind?</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wie-du-damit-umgehen-kannst">Wie du damit umgehen kannst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Tipp ist folgender: Sorge dafür, dass der „Castor-Transport“ möglichst viel Schwung hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie meine ich das konkret?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das, was du in den „Castoren“ transportierst &#8211; also die Sehnsucht nach deiner Vision oder auch deiner Berufung &#8211; dir möglichst ALLES bedeutet und du dich dem gegenüber total commitet fühlst, dann wird sich dieser Transport nicht aufhalten lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dann vor dir beispielsweise eine akute Versagensangst sich ans Gleis gekettet hat und den Weg blockieren möchte, dann lässt du dich deswegen nicht stoppen. Der Angst nachzugeben, würde deine Vision gefährden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wirst die Angst wahrnehmen, wertschätzen, ihrer Botschaft danken. Doch dann wird sie freiwillig vom Gleis hüpfen, da sie spürt, dass beim Zugführer eine Entschlossenheit herrscht, mit der sie es besser nicht aufnimmt. Wenn die Sehnsucht größter ist, als die Angst, ist der Zug nicht zu stoppen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fazit">Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Es macht meiner Meinung nach wenig Sinn, gegen Ängste vorzugehen. Sie gehören zum Leben dazu und manche sind tatsächlich sinnvoll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verwende lieber deine Energie dafür, dass dein innerer Antrieb &#8211; dein Drang, dein Potenzial und deinen Traum in die Welt zu bringen &#8211; dir möglichst viel Schwung gibt. Und dir so den nötigen Mut verleiht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gute Weiterreise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Mein Online-Kurs <a aria-label="MissionFinder (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.missionfinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MissionFinder</a> hilft dir genau dabei, dieses innere Feuer zu entfachen, um den nötigen Schwung zu entwickeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-deine-aengste-ueberwindest-um-dein-ding-zu-machen/">Wie du deine Ängste überwindest, um dein Ding zu machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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		<title>So mangelt es dir nie an Motivation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2023 11:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ziele & Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[beliebt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecke den vielleicht wichtigsten Motivationstipp überhaupt – und warum es dir danach nie mehr an Antrieb mangeln muss.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Motivationstipps haben Konjunktur. Ich verbreite ja selbst einige davon. Obwohl ich manche von ihnen bis auf das kleinste Detail befolge, funktionieren sie bei mir bei bestimmten Zielen dennoch nicht. Doch wieso strotze ich nur so vor Motivation bei anderen Vorhaben? Und das schon seit vielen Jahren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Facebook und Instagram sind regelrechte Auffangbecken für tausendfach reproduzierte Motivationstipps. Relativ häufig fische ich folgende Tipps aus dem Newsfeed:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Setze dir klare, realistische Ziele (&#8222;Ich ernähre mich gesund und vegetarisch. Ich esse also nur noch Fisch.&#8220;)</li>



<li>Denke positiv (&#8222;Ich bin gut! Ich bin gut! Ich bin gut!&#8220;)</li>



<li>Suche dir Gleichgesinnte (&#8222;Einsamer sucht Einsame zum…&#8220; Ok, schlechtes Beispiel.)</li>



<li>Sporne dich mit Belohnungen an (&#8222;Wenn ich ein Kilo abgenommen habe, dann gönne ich mir 5 Tafeln Schokolade. Yamm Yamm!&#8220;)</li>



<li>Und viele viele mehr.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Tipps und Tricks sprechen mich weniger an, wieder andere finde ich persönlich sehr sinnvoll. Einige davon hab ich in meiner Ziele-und-Visionen-Web-App&nbsp;<a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.dranbleiben.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dranbleiben</a>&nbsp;umgesetzt. Gerade in schwierigen Phasen, in denen das Feuer nicht so spürbar in einem brennt, können manche Methoden einen davor bewahren, dass der Ofen ganz erlischt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="und-langsam-kommen-wir-zum-punkt">Und langsam kommen wir zum Punkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was aber meiner Meinung über allem steht, beantwortet folgendes Zitat. Für mich ist das die Mutter aller Motivationstipps:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">»Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man strebt, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv sich anzustrengen.«<br>– Erich Fromm</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ist es raus: <strong>Mit einer Vision mangelt es dir nie an Motivation. </strong>Und was sich reimt, ist gut. Wenn in deiner Vorstellung ein Bild existiert über einen bestimmten wünschenswerten Zustand in der Zukunft, welcher wiederum bestimmte, tiefgehende Gefühle in dir auslöst, dann wird es dir nie an Motivation mangeln. Das ist für mich der &#8222;Porsche&#8220; unter den Motivationstipps.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuellen Herausforderungen und Hindernisse werden dich nicht daran hindern, weiterzugehen. Sie werden dich möglicherweise beschäftigen, aber sie werden dir keinen Grund geben, dein Vorhaben abzubrechen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Vision hat so eine enorme Zugkraft, da kommt einem eine Diesellokomotive eher vor wie batteriebetriebenes Spielzeug. Eine Vision verleiht dir Flügel – und das ganz ohne Energy Drink.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist nicht wichtig, dass dein Verstand deine Vision in diesem Leben für erreichbar hält. Darum geht es meiner Meinung gar nicht. Ziele können gerne realistisch formuliert sein, aber eine Vision kann so richtig unverschämt groß sein. Und so funktioniert Evolution. &#8222;Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien&#8220;, sagte einst Oscar Wilde. Eine Vision kann also gerne utopisch klingen. Mit vielen (vergangenen) Utopien fliegen wir mittlerweile um die Welt oder kommunizieren miteinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle klaren, konkreten Ziele, die man sich setzt, sind dann idealerweise auf die Verwirklichung der persönlichen Vision gerichtet.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="mein-name-ist-vision-und-keiner-will-mich">Mein Name ist »Vision« und keiner will mich</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Helmut Schmidt, deutscher Alt-Bundeskanzler hat einmal gesagt: »Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.« Ob die Kosten von meiner Krankenkasse übernommen werden würden, weiß ich allerdings nicht. Wahrscheinlich hat die Versicherungsbranche aber mit Sicherheit eine Krankenzusatzversicherung im Angebot. Vielleicht gibt es einen &#8222;Visionen-Allroundschutz&#8220; mit Chefcoach-Behandlung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wäre allerdings ohnehin unbedeutend, da nur wenige Menschen eine Vision haben. Ich vertrete zwar die These, dass jeder Mensch mit einer Vision geboren wird, aber erkennen und leben tun sie nur wenige. Es wäre also für die Ärzte dieses Landes ohnehin wenig zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich würde aber schon interessieren, wie so eine Anti-Visions-Therapie beim Arzt ausschauen würde. Möglicherweise folgendermaßen: »Hören Sie nie wieder auf Ihr Herz, sondern nur noch auf Ihren Verstand. Gehen Sie in eine Arbeit, die Sie nicht erfüllt, aber glauben, tun zu müssen, um Geld zu verdienen. Bauen Sie ein Haus. Tragen Sie die Schulden ab. Schauen Sie jeden Tag Fußball, die Tagesthemen oder Daily Soaps. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tun sie alles, was die Gesellschaft von Ihnen verlangt. Ignorieren Sie alle Ihre verrückten Ideen. Ignorieren Sie Ihre Berufung. Dann vergessen Sie Ihre Vision automatisch. So, hier noch ein Rezept für ein tolles Medikament. Danke und Auf Wiedersehen.«</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="wer-suchet-der-findet">Wer suchet, der findet</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn eine Vision nun schon der Motivationsturbo schlechthin ist, dann wirst du dich wahrscheinlich fragen, wie du sie findest bzw. erkennst. Meine Empfehlung: Ich habe dazu viel geforscht und ausprobiert und einige Übungen und Ideen in mein Buch &#8222;<a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/" data-type="page" data-id="762">Herr Doktor, ich habe Visionen</a>&#8220; gepackt. Hier findest du sicher etwas, das dich anspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übrigens: Früher begaben sich die Lakota Indianer auf Visionssuche für ein paar Tage in die Natur. Meistens auf einen Hügel oder einen Berg. Auch das wäre eine Idee. Aber bitte nimm die passenden Outdoor-Klamotten mit und verfolge den Wetterbericht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Lakota dann die Vision empfangen hatte, kam er anschließend in sein Dorf zurück, die dann für ihn eine riesige Party veranstaltete. Aber bitte erwarte nichts ähnliches, wenn du deine Vision deiner Familie und deinen Freunden offenbarst. 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">So, mein Job ist hiermit getan.&nbsp;Wenn es dir also wieder mal an Motivation für deine Ziele mangelt, dann weisst du ja jetzt, wo du fündig werden könntest.</p>
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		<title>Standpunktmanagement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2022 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch & Leseproben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum dein Standpunkt wichtig ist – und wie du damit mehr Leichtigkeit und Klarheit in dein Leben bringst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen. Allerdings verdrängen manche ihre Visionen und finden so niemals Heilung. Sie haben gelernt, mit der »Krankheit« zu leben. Wie kann ein »Patient« in dieser Situation neue Impulse setzen, um die »Therapie« wieder in Gang zu bringen? Wie kann er sich der Verwirklichung seiner innigsten Träume etwas annähern? Vielleicht mit folgendem Ansatz.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-infobox gspb_infoBox gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070" id="gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070"><div class="gs-box infolight_type icon_type"><div class="gs-box-icon"><svg class="" style="display:inline-block;vertical-align:middle" width="32" height="32" viewBox="0 0 1024 1024" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path style="fill:#565D66" d="M995.2 0l-326.4 0.34c-15.906-0-28.8 12.894-28.8 28.8v0 66.62c-0 0.002-0 0.004-0 0.006 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.204 0 0.407-0.002 0.61-0.006l-0.030 0 147.26-5.44 4.12 4.12-557.72 557.74c-4.361 4.346-7.059 10.358-7.059 17s2.698 12.654 7.058 16.999l0.001 0.001 46 46c4.346 4.361 10.358 7.059 17 7.059s12.654-2.698 16.999-7.058l0.001-0.001 557.72-557.74 4.12 4.12-5.44 147.26c-0.004 0.173-0.006 0.376-0.006 0.58 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.002 0 0.004-0 0.006-0l66.62 0c15.906 0 28.8-12.894 28.8-28.8v-0l0.34-326.4c0-15.906-12.894-28.8-28.8-28.8v0zM864 576h-32c-17.673 0-32 14.327-32 32v0 308c0 6.627-5.373 12-12 12v0h-680c-6.627 0-12-5.373-12-12v0-680c0-6.627 5.373-12 12-12v0h308c17.673 0 32-14.327 32-32v0-32c0-17.673-14.327-32-32-32v0h-320c-53.019 0-96 42.981-96 96v0 704c0 53.019 42.981 96 96 96v0h704c53.019 0 96-42.981 96-96v0-320c0-17.673-14.327-32-32-32v0z"></path></svg></div><div class="gs-box-text">
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch <a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/" data-type="page" data-id="762">Herr Doktor, ich habe Visionen</a>. Die witzige Anleitung zum Verwirklichen deiner Ziele, Träume und Visionen.</p>
</div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mal angenommen, es bimmeln bei dir in der Nachbarschaft am Sonntag früh um 7 Uhr die Kirchenglocken (bei mir ist das tatsächlich so). Nicht irgendwelche Dinger, sondern die richtig dicken Brummer mit ordentlich Wumms. Du liegst noch verträumt und ziemlich verschlafen im Bett. Es war eine anstrengende Woche für dich und du möchtest einfach nur Ruhe. Wie würdest du reagieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Wutanfall? Mit bösen Beschwerdebriefen an das katholische »Bodenpersonal« vom lieben Gott? Mit Umzugsgedanken? Oder ganz pragmatisch mit Ohropax?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das wären wohl die üblichen, standardisierten Reaktionsweisen, die man normalerweise in einem gut sortierten menschlichen Bewusstsein findet. Der dahinterliegende Standpunkt könnte möglicherweise lauten: »Hast du Glockenschall am Morgen, ist kein Platz für andere Sorgen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings könntest du zu dieser Situation auch einen ganz anderen Standpunkt einnehmen. Du könntest das Glockenbimmeln als kostenlose Klangschalenbehandlung betrachten, die pünktlich und kostenlos frei Haus geliefert wird. Du musst dafür noch nicht einmal aufstehen. Kirchenglocken liegen also voll im Wellness-Trend. Wie würdest du dann wohl reagieren? Möglicherweise würdest du voller Dankbarkeit für diesen tollen Service nochmals in einen angenehmen Dämmerschlaf sinken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ein anderes Beispiel? Mal angenommen, es regnet unaufhörlich den ganzen Sonntag. Der Wetterbericht hatte einen angenehmen Sonne-Wolken-Mix vorhergesagt und deshalb hast du einen Ausflug geplant. Der fällt nun ins Wasser. Deine Laune ist ohnehin schon etwas angeknackst, da dich um 7 Uhr das Bimmeln der Kirchenglocken aus dem Bett geworfen hat. Und wieder der Selbsttest: Wie würdest du reagieren?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer ganztägigen Kurzzeitdepression? Mit einer stimmgewaltigen Kirchenaustrittsdrohung himmelwärts in Richtung Petrus, wenn nicht entweder das Pisswetter oder das Glockenbimmeln endlich aufhören? Der gewohnheitsmäßige Standpunkt dazu: »Hast du Regen Tag und Nacht, hilft auch kein Drei-Wetter-Taft.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch diese Reaktionsmöglichkeiten sind nicht »alternativlos«. Dazu eine Frage: Wann hast du mit passender Kleidung das letzte Mal bei strömenden Regen einen Waldspaziergang gemacht? Ganz ohne Regenschirm? So richtig rein in die Natur? Mich beglückt das jedes Mal total. Der veränderte Standpunkt dazu, basierend auf einem Zitat aus unbekannter Quelle (darfst du auch wörtlich nehmen):</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">»Es geht im Leben nicht darum, zu warten, bis das Unwetter vorbeizieht. Es geht darum, zu lernen, im Regen zu tanzen«.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier: anderer Standpunkt, anderes Erleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was möchte ich durch diese Beispiele zeigen? Den Standpunkt bzw. die Haltung, die wir zu einer Situation einnehmen, entscheidet sehr stark darüber, wie wir etwas erleben. Es beeinflusst unmittelbar unsere erlebte Realität. Mit anderen Worten: Wir haben es selbst in der Hand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt schlage ich geschickt den Bogen zur einleitenden Frage: Wie können wir das nutzen in Bezug auf unsere Visionen und Träume, um wieder in Schwung zu kommen? Einfach mit folgender Frage: Welchen Standpunkt muss ich einnehmen, dass das mit meiner Selbstverwirklichung in diesem Leben noch was wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Veränderung geschieht dann allerdings nur, wenn dieser neue Standpunkt auch tatsächlich bewusst gewählt wird. Das spannende dabei: In Folge dessen nimmst du plötzlich ganz andere Dinge wahr und es kommen dir ganz andere Ideen in den Sinn, die dich garantiert weiterbringen. Ist es dir einen Versuch wert?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>4 Wege, wie du der Überforderungsfalle entkommst und im Flow bleibst</title>
		<link>https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-der-ueberforderungsfalle-entkommst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2022 11:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hindernisse & Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entdecke vier einfache Wege, um dich auf dem Weg zu deinen Herzenszielen nicht zu überfordern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es ist etwas passiert, das in dir eine Initialzündung ausgelöst hat. Zum Beispiel der Start eines neuen Jahres. Oder der Besuch eines Seminars oder eines Coachings, das zu dem Entschluss führte, jetzt ganz neu durchzustarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin setzt du dir ein Ziel, das du schon immer verwirklichen wolltest. Ein lange gehegter Traum. Ein echter Herzenswunsch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da du gerade so inspiriert bist und voller Veränderungsdrang alles umkrempeln möchtest, hast du dir gleich auch noch ein zweites, drittes, viertes und fünftes Ziel gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleich mehrere Lebensbereiche sollen nun im übertragenen Sinne kernsaniert, neu verputzt, gemalert und mit einer schicken neuen Tapete versehen werden. Verziert mit einem stylishen Wand-Tatoo mit dem Schriftzug „Jetzt wird alles anders“. Leben Reloaded.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-problem-klopft-an-die-tur">Das Problem klopft an die Tür</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und nach den ersten vollmotivierten Umsetzungswellen passiert es: Das, was du dir alles vorgenommen hast, schaffst du einfach nicht. Die täglichen Herausforderungen und Verpflichtungen geben dir nicht den Raum und die Zeit, alle deine Herzensziele voran zu bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt keimt plötzlich schlechtes Gewissen auf, da du deine selbst gesetzten Termine nicht einhalten kannst. Du fühlst dich latent wie ein Versager, obwohl du ständig erfolgreich am Tun bist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Lösung: Noch mehr anstrengen. Noch mehr „Productivity“. Noch weniger schlafen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es kommt, wie es kommen muss: Du fühlst dich überfordert von deinen <em>eigenen</em> Maßstäben. Das Spielerische geht verloren und du bist nicht mehr im Flow. Du beginnst nun, für deine Ziele zu kämpfen. Frei nach den Worten des Hollywoodhelden John Rambo: „Ich kämpfe einen Krieg, den du nie verstehen wirst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Unzufriedenheit lässt du auch deine Liebsten spüren: „Was? Abwaschen? Hey, ich bin hier auf einer heiligen Mission unterwegs. Da werde <em>ich</em> doch kein Geschirr spülen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kommt der Tag, an dem du dir ehrlicherweise eingestehst: Ich bin mit <em>keinem</em> meiner Ziele auch nur annähernd dort gelandet, wo ich hin wollte. Und das ist natürlich megafrustierend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kommt dir das evtl. bekannt vor? Oder von Freunden? Ich kenne einige Menschen, denen es so ergangen ist. Und… ähm… tja… Ich kenne das leider auch von mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie kommt es dazu? Die Gründe sind meiner Ansicht nach zu komplex und zu individuell, um sie hier klar zu benennen und über einen Kamm zu scheren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann nur für mich sprechen: Ich ging meinem erfolgssüchtigen Verstand auf den Leim, der oft mit dem Kopf durch die Wand will und alles Gewünschte am liebsten per Doppelklick ganz schnell haben will. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich wollte allen (und auch mir) zeigen, dass ich es wirklich drauf hab. Dass ich ein Guter bin. Scheinbar bin ich wohl mehr vom Gegenteil überzeugt. Uuups.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich aber weiter zur Melodie von „You can leave your hat on“ einen Seelenstriptease hinlege, möchte ich dir ein paar selbsterprobte Tipps geben, um aus einer solchen Situation wieder herauszufinden. Oder am besten erst gar nicht hineinzugeraten.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-fokussiere-dich-nur-auf-wenige-ziele">1. Fokussiere dich nur auf wenige Ziele</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du eine ganze Latte an Zielen auf einmal angehst, dann teilst du deine Zeit und Aufmerksamkeit auf deine Vorhaben auf. Deine Energie zerstreut sich dadurch. Und so kommt es, dass dann auch nicht viel vorwärts geht. Bei keinem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle dir, deshalb nur 1 bis 3 Ziele auf einmal anzugehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie findest du diese Ziele aus deinem ganzen Zoo an Veränderungswünschen? Hier ist eine einfache Strategie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle zwei Kandidaten gegenüber und frage dich: Welches von beiden Zielen kann weg? Was würdest du &#8211; wenn es denn sein müsste &#8211; fallen lassen?</li>



<li>Das Ziel, das übrig blieb, geht nun mit einem weiteren Kandidaten in die gleiche Challenge: Welches von beiden kann weg?</li>



<li>Wiederhole das solange, bis nur noch 1 &#8211; 3 Ziele übrig bleiben.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">So findest du die Ziele heraus, die dir und deinem wahren Selbst wirklich von Bedeutung sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-plane-deine-termine-realistisch">2. Plane deine Termine realistisch</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich setze mir persönlich Termine für nötige Umsetzungsschritte. Das spornt mich an, in BeWEGung zu kommen und gibt mir Struktur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Termine plane ich natürlich nur realistisch. Um dann zu erkennen, dass es nicht realistisch war. Es war halt noch so einiges anderes los und es wurde dann letztlich doch aufwendiger, als ich erwartetet. Wer konnte das schon wissen? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann schiebe ich den Termin weiter und weiter und weiter. Das kostet zusätzliche Energie. Das schlechte Gewissen gibt es kostenlos dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was wäre ein Ausweg? Plane deine Termine für dich wirklich realistisch, in dem du dich fragst, wann ein anstehender Umsetzungsschritt in deiner momentanen Lebenssituation erreichbar ist. Und dann pack nochmals 50 % deines geschätzten Zeitbedarfs drauf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: Wenn du dir denkst, das schaffe ich in einem Monat, dann gehe einfach davon aus, dass du es in eineinhalb Monaten erledigt haben wirst. Schiebe also gleich von Haus aus deinen Termin nach hinten. Wenn es früher möglich ist, umso besser.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-entwickle-kontinuitat-und-ausdauer">3. Entwickle Kontinuität und Ausdauer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine kleinschrittige, langsame, dafür aber nachhaltige Entwicklung ist nicht gerade der neueste Internet-Trend. Wir sind es gewöhnt, dass unsere Bedürfnisse immer schneller befriedigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir nun unsere Realität nach unseren Herzenswünschen gestalten möchten, dann passiert das leider nicht mit einer 1-Klick-Bestellung über Amazon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen dran bleiben. Wir brauchen Ausdauer. Wir brauchen Kontinuität. Hier sind viele kleine, regelmäßige Schritte wirksamer, statt irgendwelche einmaligen Hauruck-Aktionen, deren Energie oft schnell wieder verpufft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erwarte nicht gleich von einem Tag auf den anderen große Veränderungen. Aber du wirst erstaunt sein, was in 5 Jahren für dich möglich ist, sofern du dran bleibst.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="4-verandere-deine-glaubenssatze">4. Verändere deine Glaubenssätze</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Lebenssituation wird meiner Ansicht nach stark davon beeinflusst, von dem&nbsp;wir tief im Inneren überzeugt sind. Wie ich diese Zusammenhänge sehe, habe ich bereits ausführlich&nbsp;<a href="https://www.dranbleiben.support/article/mindchanger-glaubenssaetze-veraendern/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)">in einem Artikel</a> beschrieben. Die Quintessenz daraus: Wir finden Wege, dass&nbsp;unsere Glaubenssätze&nbsp;stets im Außen bestätigt werden. Wie eine selbsterfüllende Prophezeiung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: Wenn ich (unbewusst) glaube, ein Versager zu sein, dann finde ich immer wieder&nbsp;Wege, zu versagen. Klingt zwar schräg, aber scheinbar legen wir großen Wert darauf, Selbstbestätigung zu finden. Auch wenn nur unsere eigenen Glaubenssätze bestätigt werden sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Okay soweit? Dann lass uns ein kleines Gedankenspiel machen: Mal angenommen, jemand bringt nichts so richtig auf die Reihe und ist oft überfordert von seinen eigenen Maßstäben. Die gewünschten Ziele werden verfehlt. Was muss dieser Mensch über sich glauben, das es auf diese Weise bestätigt wird? Finde 1 bis 3 Glaubenssätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Denkpause)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Könnte es evtl. möglich sein, dass das deine ganz persönlichen Glaubenssätze sind? Falls ja, dann habe ich eine gute Nachricht: Glücklicherweise kann man seine eigenen Glaubenssätze verändern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der webbasierten Coaching-App <em>dranbleiben</em> findest du dazu ein vielfach erprobtes, interaktives <a aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.dranbleiben.app/mindchanger" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selbstcoaching-Tool</a> mit dem Namen &#8222;MindChanger&#8220;, das dich hier unterstützt.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="resumee">Resümee</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es darum, bewusst gegenzusteuern, wenn du merkst, dass dir alles zu viel wird und du nicht wirklich vorwärts kommst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Indem du dir kleine, machbare Schritte erlaubst, achtsam mit dir umgehst und immer wieder in den Moment zurückkehrst, schaffst du Raum für Leichtigkeit und Flow – auch mitten im größten Trubel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-der-ueberforderungsfalle-entkommst/">4 Wege, wie du der Überforderungsfalle entkommst und im Flow bleibst</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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		<item>
		<title>Berufung finden: Eine Anleitung in 7 Schritten</title>
		<link>https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-deine-berufung-findest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2022 20:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Berufung & Sinn]]></category>
		<category><![CDATA[berufung erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[berufung finden]]></category>
		<category><![CDATA[bestimmung finden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hol dir neue Denkanstöße und einen klaren Weg, der dich deiner Berufung näherbringt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/wie-du-deine-berufung-findest/">Berufung finden: Eine Anleitung in 7 Schritten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen wünschen sich, sich beruflich selbst zu verwirklichen. Doch genauso viele fragen sich: Was will ich eigentlich wirklich? Wo liegt mein größtes Potenzial – und wie kann ich das beruflich leben? In diesem Artikel gebe ich dir wertvolle Impulse, damit du genau das für dich herausfinden kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nennen wir die Dinge ruhig beim Namen: Kotzt dich dein Job an? Fühlst du dich <strong>leer </strong>und<strong> ausgebrannt</strong>? Hat dich deine <strong>Sinnkrise</strong> zu dem Entschluss geführt, dass sich etwas ändern muss?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei kamst du auf die völlig abgedrehte Idee, nun nach deiner <strong>Berufung</strong> zu suchen. Denn jetzt willst du nicht nur zum nächstbesten Job hüpfen, sondern endlich Sinn und Erfüllung spüren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Willkommen auf meiner Website. Hier haben Menschen mit solch abgedrehten Ideen eine Heimat. Mit diesem Artikel möchte ich dir verschiedene Impulse geben, wie du beruflich eine neue, erfüllendere Richtung einschlagen kannst.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-infobox gspb_infoBox gspb_infoBox-id-gsbp-a236939" id="gspb_infoBox-id-gsbp-a236939"><div class="gs-box infolight_type icon_type"><div class="gs-box-icon"><svg class="" style="display:inline-block;vertical-align:middle" width="32" height="32" viewBox="0 0 1024 1024" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path style="fill:#565D66" d="M512 16c-273.914 0-496 222.166-496 496 0 273.994 222.086 496 496 496s496-222.006 496-496c0-273.834-222.086-496-496-496zM512 912c-221.064 0-400-178.862-400-400 0-220.99 178.944-400 400-400 220.982 0 400 178.942 400 400 0 221.060-178.862 400-400 400zM512 236c46.392 0 84 37.608 84 84s-37.608 84-84 84-84-37.608-84-84 37.608-84 84-84zM624 744c0 13.254-10.746 24-24 24h-176c-13.254 0-24-10.746-24-24v-48c0-13.254 10.746-24 24-24h24v-128h-24c-13.254 0-24-10.746-24-24v-48c0-13.254 10.746-24 24-24h128c13.254 0 24 10.746 24 24v200h24c13.254 0 24 10.746 24 24v48z"></path></svg></div><div class="gs-box-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Am Ende von diesem Blogbeitrag erfährst du, wie du aus deinen Erkenntnissen Schritt für Schritt konkrete, berufliche Veränderungen herbeiführst.</p>
</div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="folge-dem-ruf-in-dir">Folge dem Ruf in dir</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hörst du es auch? Nein, ich meine nicht Nachbars nervige Bohrmaschine oder den Lieferwagen, der zum fünften Mal rückwärts einparkt. Sondern diesen leisen Ruf in dir, der dich sanft daran erinnert, dass für dich noch mehr möglich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für viele wird es immer schwieriger, diese Stimme zu ignorieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frauen hören in diesen Tagen oft ein leises, kaum greifbares Flüstern: „Hey Süße, du hast wirklich genug Schuhe im Schrank. Zeit, etwas zu tun, das <em>noch</em> mehr Sinn macht!“ Und Männer vernehmen vielleicht ein sanftes: „Hey Alter, heute ist keine Bundesliga. Beweg dich – deine Mission wartet.“ Manche spüren auch einfach nur diesen einen Gedanken: „War’s das schon?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser innere Ruf ist Ausdruck deiner Sehnsucht, mit deinem Tun einem <strong>tieferen Sinn</strong> zu folgen (neudeutsch: Purpose) und deine <strong>Talente und Begabungen</strong> noch mehr zur Entfaltung zu bringen. Am besten auf eine Weise, für das dich andere Menschen gerne mit Geld bezahlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte versteh mich dabei nicht falsch: Es geht&nbsp;<strong>nicht</strong>&nbsp;darum, die eine ultimative Berufung zu finden, die dir schon vor deiner Geburt in die DNA graviert wurde (gleich neben deiner Seriennummer). Vielmehr geht es darum herauszufinden, was&nbsp;<strong>jetzt</strong>&nbsp;gelebt werden möchte und in welche Richtung du dich&nbsp;<strong>jetzt</strong>&nbsp;beruflich weiterentwickeln willst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Leben ist Wachstum und Veränderung. Und so kann sich auch mit der Zeit deine Berufung entwickeln und verändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch was ist nun die Berufung, der du jetzt folgen möchtest? Was ist deine Bestimmung?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Komm mit auf eine <strong>Entdeckungsreise</strong>. Wir steuern dabei verschiedene Stationen an, die dir einzelne Aspekte deiner Berufung bewusst machen. Notiere dir deine Antworten am besten schriftlich auf die Fragen, die jetzt kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen dieses Blogbeitrags geht es in erster Linie darum, neue Erkenntnisse über dich zu gewinnen – nicht darum, deine Berufung in der Tiefe zu erfassen. Das ist meist ein längerer Prozess, für den ich den Online-Kurs <a href="https://www.missionfinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MissionFinder</a> entwickelt habe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-1-was-hindert-dich-daran-deine-berufung-zu-erkennen">Station 1: Was hindert dich daran, deine Berufung zu erkennen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere familiäre und gesellschaftliche <strong>Konditionierung</strong> und <strong>Prägung</strong> führt uns schon sehr früh von uns selber weg. Die Tür zu unserer <strong>Intuition</strong> und unserem <strong>wahren Wesen</strong>, so wie wir wirklich sind, liegt hinter einem ganzen Berg von Kisten und Gerümpel versperrt. Diese Tür ist übrigens noch dazu eine Brandschutztür. Sie verhindert, dass wir für etwas brennen und unser inneres Feuer wieder entfachen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese ganzen Kisten stehen symbolisch für deine limitierenden <strong>Glaubenssätze</strong>, indoktrinierten <strong>Ängste</strong> und einschränkenden Ideen und Sichtweisen darüber, wie das Leben zu sein hat. Sie sind nicht natürlich. Sie wurden dir beigebracht bzw. du hast sie selbst aus deinen Erfahrungen abgeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um sie aus dem Weg zu räumen, ist der erste Schritt dazu, sie dir überhaupt einmal <strong>bewusst</strong> zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Fragen geben dir erste Einblicke:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><span style="color: initial;">Wieso ist es für mich nicht möglich, beruflich neu durchzustarten?</span> </li>



<li>Was könnte Schlimmes passieren, wenn ich meiner beruflichen <a href="https://www.christiankirschner.de/selbstverwirklichung-forte/">Selbstverwirklichung</a> Raum gebe?</li>



<li>Was verliere ich vielleicht, wenn ich wirklich meinen eigenen Weg gehe?</li>



<li>Wovor will ich mich schützen, wenn ich nicht losgehe?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du deine inneren Hindernisse klar am Schirm hast, kannst du besser mit ihnen arbeiten und Lösungen finden. Du kannst prüfen, ob sie überhaupt realistisch sind. Du kannst negative Glaubenssätze durch Überzeugungen ersetzen, die dich stärken.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-2-was-kannst-du-auf-eine-naturliche-weise-gut">Station 2: Was kannst du auf eine natürliche Weise gut?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun werfen wir einen Blick auf deine <strong>Talente</strong> und <strong>Gaben</strong>. Also all die Fähigkeiten, die dir in die Wiege gelegt wurden und die in dieser Kombination einzigartig sind. Das ist ein essentieller Part, um herauszufinden, wo deine Berufung liegt. Michelangelo hat den David nicht aus dem Marmor herausgemeißelt, weil er zuvor einen VHS Kurs besuchte. Es war Ausdruck seiner Gabe und seiner Genialität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du glaubst nicht, dass du etwas besonders gut kannst? Dann gehört das zu dem &#8222;Gerümpel&#8220; von Station 1. Lass es bitte dort. Denn JEDER hat Talente und Gaben mit in diese Welt gebracht. Öffne deinen Blick dafür! </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Fragen helfen dir dabei, um deinen Genius besser zu erkennen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was kannst du auf eine natürlich Weise gut, was andere eher nicht können?</li>



<li>Was machst du, wenn du völlig die Zeit vergisst?</li>



<li>Was geht dir so leicht von der Hand, dass du es kaum als Arbeit empfindest?</li>



<li>Was glaubst du, welche besonderen Stärken deine Familie oder Freunde in dir sehen? (Und falls du unsicher bist: Frag sie doch einfach mal!)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-3-was-begeistert-dich-was-liebst-du">Station 3: Was begeistert dich? Was liebst du?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Menschen unterscheiden uns nicht nur durch unsere Talente, sondern auch dadurch, wofür wir Leidenschaft empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt verschiedene Bereiche, die unsere <strong>Begeisterung</strong> wecken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bestimmte Tätigkeiten, wie z. B. ein Buch zu schreiben.</li>



<li>Bestimmte Umstände, wie z. B. auf der Bühne zu stehen.</li>



<li>Eine bestimmte Wirkung, die wir auslösen, wie z. B. jemanden geholfen zu haben.<br></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Um herauszufinden, wofür du Begeisterung empfindest, unterstützen dich folgenden Fragen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für welche Gebiete interessierst du dich ganz besonders und entwickelst dich regelmäßig gerne <em>freiwillig</em> weiter?</li>



<li>Wenn du alle deine Interessen und Hobbys bis auf eines aufgeben müsstest, welches würdest du behalten?</li>



<li>Welche Tätigkeiten begeistern dich?</li>



<li>Welche Umstände und Situationen lassen dein Herz höher schlagen?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-4-welchen-beitrag-mochtest-du-leisten">Station 4: Welchen Beitrag möchtest du leisten?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort &#8222;Weltverbesserer&#8220; ist oft schon ein zynisch verwendetes Wort. Komisch, oder? Wenn ich mir meine Welt anschaue, dann sehe ich da sehr viele Dinge, die es zu verbessern gibt. Meine These: Im Kern möchte jeder Mensch einen positiven, <strong>sinnvollen Beitrag</strong> für diese Welt leisten und sie etwas &#8222;besser&#8220; machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst dich ja nicht gleich an einen Öltanker ranketten oder die Übersiedelung der Menschheit auf den Mars vorbereiten. Vielleicht ist dein Anliegen schlicht, für etwas mehr Menschlichkeit in deinem Stadtbezirk zu sorgen. Wie auch immer das aussehen mag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Beitrag, den du jedenfalls leisten möchtest und für den du <strong>Sinnhaftigkeit</strong> spürst, ist wiederum ein wichtiger Aspekt deiner Berufung. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie dieser Aspekt bei dir konkret aussehen könnte, entdeckst du mit folgenden Fragen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie würdest du diese Welt bereichern, wenn du kein Geld verdienen müsstest?</li>



<li>Für welche Branchen oder Tätigkeiten empfindest du Sinnhaftigkeit? </li>



<li>Was würdest du gerne auf dieser Welt verändern? Wie könntest du ein kleines Stück diese Veränderung mitgestalten?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-5-wer-wartet-darauf-dass-du-in-die-gange-kommst">Station 5: Wer wartet darauf, dass du in die Gänge kommst?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Aristoteles sagte einst: </p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wo die Bedürfnisse der Welt mit deinen Talenten zusammentreffen, dort liegt deine Berufung. </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn von der Verwirklichung deiner beruflichen Träume kein anderer Mensch profitiert, dann nennt man das nicht Berufung, sondern eher Egotrip. Auch vermute ich, dass du mit deiner Berufung Geld verdienen möchtest. Menschen oder Unternehmen zahlen ungern für Dinge, die ihnen nichts bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Um herauszufinden, welche Menschen bereits auf deine Dienste warten, helfen dir folgende Fragen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn du dir deine Aufzeichnung zu den vorangegangen Fragen anschaust, welche Menschen könnten davon profitieren? Wem kannst du damit dienen? Benenne deine &#8222;Zielgruppe&#8220; möglichst konkret.</li>



<li>Wenn du damit Geld verdienen willst, musst du anderen Menschen helfen, entweder glücklich zu sein oder deren Probleme zu lösen. Wer ist bereit, dafür zu zahlen? Was wirst du den Menschen deiner Zielgruppe ganz konkret anbieten? </li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hinweis: </strong>Die &#8222;Zielgruppe&#8220; kann sich natürlich auch auf Unternehmen beziehen, die Produkte oder Services für diese Menschen anbieten oder auf interne Bedürfnisse eines Unternehmens.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-7-auf-den-punkt-gebracht">Station 6: Auf den Punkt gebracht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Schau dir nochmals deine Aufzeichnungen an. Versetze dich dabei spielerisch in die Rolle deines &#8222;Höheren Selbst&#8220;, das von oben herab alles überblickt und losgelöst von deinem Alltag die Dinge klar sehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Welchen roten Faden würde dein &#8222;Höheres Selbst&#8220; erkennen? Was ist die Schnittmenge? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie würde dein &#8222;Höheres Selbst&#8220; deine Berufung nach heutigen Erkenntnissen auf den Punkt bringen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Finde eine für dich stimmige Formulierung, die das ausdrückt, was du nun darüber erkannt hast. Das muss noch kein konkretes Berufsbild darstellen, sondern kann auch eher abstrakter Natur sein und noch sehr vage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiele: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Meine Berufung ist es, Brücken zu bauen zwischen Mensch und Technik durch einfache Softwarelösungen.</li>



<li>Meine Berufung ist es, zur Lösung von Konflikten innerhalb von Familien beizutragen.</li>



<li>Meine Berufung ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Menschen sich wohlfühlen und aufblühen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast noch keine klare Idee? Vieles, was dir jetzt noch unklar ist, wirst du erst erkennen, wenn du in <strong>BeWEGung</strong> bist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispiel: Du weiß nicht, was dich begeistert? Probiere verschiedene Dinge aus, die dich momentan ansprechen und zieh daraus deine Schlüsse. Lass es sich entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="station-7-berufung-leben">Station 7: Berufung leben</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nun geht es darum, konkrete Veränderungen einzuleiten und deiner Berufung Ausdruck zu verleihen. Um ein für dich bedeutsames, berufliches Ziel zu finden, das du JETZT angehen möchtest, hilft dir folgendes Gedankenspiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stell dir vor, dass folgende Bedingungen für dich gelten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Scheitern ist definitiv unmöglich.</li>



<li>Du hast alle Ressourcen, die du benötigst (z. B. Geld).</li>



<li>Alle deine Ängste sind wie weggeblasen.</li>



<li>Jegliche sonstigen Einschränkungen, die du dir ausdenken kannst, sind nicht existent.<br></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Welches berufliche Ziel würdest du umsetzen wollen, falls du wüsstest, dass alle aufgeführten Punkte für dich per Gesetz zugesichert wären? Welche berufliche <a href="https://www.christiankirschner.de/die-mutter-aller-motivationstipps-so-mangelt-es-dir-nie-an-motivation/">Vision</a> möchtest du verwirklichen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir im Anschluss folgende Frage: Welches <strong>realistische Teilziel</strong> ist für dich momentan machbar, um deinem großen Traum zumindest ein kleines Stück näher zu kommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit machst du dir die Richtung klar, in die du gehen möchtest. Und zwar nicht erst in 10 Jahren, sondern JETZT.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bonusfragen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie könntest du (ein Stück weit) deine Berufung in dem Arbeitsbereich oder in dem Unternehmen leben, in dem du gerade bist?</li>



<li>Wie könntest du deine bisherigen, erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen (also dein &#8222;Karrierekapital&#8220;) beim Leben deiner Berufung nutzen?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="online-kurs-missionfinder">Online-Kurs: MissionFinder</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich dir hier in diesem Artikel kurz skizziert habe, ist ein Ausschnitt aus dem Prozess, den du im Online-Kurs <a href="https://www.missionfinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MissionFinder</a> durchläufst – nur dort natürlich viel ausführlicher und tiefgehender mit vielen Tools und wirksamen Übungen. Er unterstützt dich zudem dabei, konkrete Veränderungen anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Besondere: </strong>Im Anschluss wirst du über eine selbst entwickelte<strong> Coaching-App</strong> für <strong>1 Jahr </strong>lang unterstützt, deine Erkenntnisse <strong>tatsächlich umzusetzen</strong> und deine neu entdeckten beruflichen Ziele zu verwirklichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">➡️ <a href="https://www.missionfinder.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weitere Infos zu MissionFinder</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Der Löwe mit dem psychischen Problem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2021 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch & Leseproben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ein Löwe mit einem ziemlich merkwürdigen psychischen Problem dir über dein eigenes Leben verraten kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/der-loewe-mit-dem-psychischen-problem/">Der Löwe mit dem psychischen Problem</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Diese Geschichte handelt von einem Löwen mit dem Namen Ludwig. Ludwig lebt auf dem weit entfernten Planeten Mufasa, der Planet der Löwen. Er ist ein Löwe im besten Alter und lebt zusammen mit Lola, der Löwin seines Herzens. Sie haben zwei ganz putzige Löwenkinder in die Welt gesetzt, die den beiden viel Freude bereiten. Diese liebenswerte Löwenfamilie lebt in einem schnuckeligen Löwenreiheneckbau mit kleinem Gartenanteil am Rande einer pulsierenden Großstadt ganz nah zur Savanne. Und da sie alle noch nicht gestorben sind, leben sie noch heute. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings ist in Ludwigs Leben etwas komisch &#8230;</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-infobox gspb_infoBox gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070" id="gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070"><div class="gs-box infolight_type icon_type"><div class="gs-box-icon"><svg class="" style="display:inline-block;vertical-align:middle" width="32" height="32" viewBox="0 0 1024 1024" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path style="fill:#565D66" d="M995.2 0l-326.4 0.34c-15.906-0-28.8 12.894-28.8 28.8v0 66.62c-0 0.002-0 0.004-0 0.006 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.204 0 0.407-0.002 0.61-0.006l-0.030 0 147.26-5.44 4.12 4.12-557.72 557.74c-4.361 4.346-7.059 10.358-7.059 17s2.698 12.654 7.058 16.999l0.001 0.001 46 46c4.346 4.361 10.358 7.059 17 7.059s12.654-2.698 16.999-7.058l0.001-0.001 557.72-557.74 4.12 4.12-5.44 147.26c-0.004 0.173-0.006 0.376-0.006 0.58 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.002 0 0.004-0 0.006-0l66.62 0c15.906 0 28.8-12.894 28.8-28.8v-0l0.34-326.4c0-15.906-12.894-28.8-28.8-28.8v0zM864 576h-32c-17.673 0-32 14.327-32 32v0 308c0 6.627-5.373 12-12 12v0h-680c-6.627 0-12-5.373-12-12v0-680c0-6.627 5.373-12 12-12v0h308c17.673 0 32-14.327 32-32v0-32c0-17.673-14.327-32-32-32v0h-320c-53.019 0-96 42.981-96 96v0 704c0 53.019 42.981 96 96 96v0h704c53.019 0 96-42.981 96-96v0-320c0-17.673-14.327-32-32-32v0z"></path></svg></div><div class="gs-box-text">
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch&nbsp;<a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/" data-type="page" data-id="762">Herr Doktor, ich habe Visionen</a>. Die witzige Anleitung zum Verwirklichen deiner Ziele, Träume und Visionen.</p>
</div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er ist zwar ein Löwe und kam einst mit angeborener Stärke und ohne natürliche Feinde auf diese Welt. Jedoch glaubt er von sich selbst, dass er ein Hamster ist. Äh, wie? Was ist hier los? Trotz seiner Löwennatur, fühlt er sich klein, machtlos und ängstlich. So wie sich ein Hamster eben fühlt. Bei Lola sieht es nicht viel besser aus. Auch sie ist voll davon überzeugt, ein Hamster zu sein. Löwen und Hamster haben beide eine dichte Körperbehaarung, aber ansonsten gibt es nicht besonders viele Gemeinsamkeiten. Haben Ludwig und Lola einen an der Waffel?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man könnte sagen, hier haben zwei Löwen ein psychisches Problem. Das kriegt man vielleicht durch eine Gesprächstherapie, eine Familienaufstellung oder ein paar Tabletten wieder hin. Jedoch glauben auch die meisten anderen Löwen auf diesem Planeten, Hamster zu sein. Der Planet der Hamster wäre also treffender. Da fast jeder von dieser krankhaften Identitätsstörung befallen ist, fällt es nicht auf, dass es eine Krankheit ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedoch gibt es einige wenige Löwen, die sich ihrer Stärke und ihrer Macht bewusst sind. Sie bilden auf Mufasa die Machtelite und treffen sich wöchentlich im Lion&#8217;s Club. Sie haben kein wirkliches Interesse, an der Situation etwas zu verändern. Sie sind froh, dass es so ist, wie es ist. Sie profitieren von dieser eingebildeten Hamsteridentität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch folgendes ist komisch: Ludwig und Lola erzählen täglich ihren Löwenkindern, dass sie in Wirklichkeit Hamster sind. Sie erklären ihnen, dass sie vom Leben nicht allzu viel zu erwarten haben. Sie bringen ihnen bei, brav zu gehorchen und die Erwartungen anderer zu erfüllen. Auch hören sie von ihren Eltern ständig befehlsartige Sätze wie »Sei still!« und »Sitz!« und »Lass das! Du kannst das nicht!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sie kamen einst mit Gebrüll, natürlicher Stärke und geballter Lebensfreude auf die Welt. Mittlerweile verfärbt sich aber auch ihr Selbstbild und sie beginnen, wie Hamster zu denken, zu fühlen und zu handeln. Sie werden von Jahr zu Jahr ängstlicher und ihre angeborene Lebensfreude verschwindet immer mehr. Sie sind jetzt schon fast »normal«. Zumindest in den Augen der anderen erwachsenen Hamster-Löwen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ludwig arbeitet bei einem großen fleischverarbeitenden Konzern. Das Aushänge-Wurstprodukt ist eine Lioner. Er geht täglich am Morgen mit all den anderen Hamster-Löwen mehr oder weniger freiwillig an den Arbeitsplatz. Es herrscht keine Zwangsarbeit, jedoch der Zwang zur Arbeit. Jeder steigt hinein in sein ganz persönliches Hamsterrad und alle beginnen zu strampeln, um den zentralen Fleischwolf in Bewegung zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Firma unternimmt Maßnahmen, um die Effizienz ihrer Strampelei zu erhöhen. So kann das Unternehmen noch mehr Lioner herstellen und höhere Umsätze erwirtschaften. Ludwig macht das Spiel widerwillig und freudlos mit. An seiner Situation verändert er nichts, also ganz Hamster-like. Ludwig glaubt tief im Inneren keine Wahl zu haben. Seine eingebildete Hamster-Identität hat sich unbemerkt in sein Bewusstsein eingeschlichen, so dass er nicht einmal in Frage stellt, dass er keine Wahl hat. So ist Ludwig irgendwie auch froh, dass er überhaupt ein Hamsterrad hat. Er hält sein Maul und strampelt weiter, so schnell er kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Ludwig abends nach Hause kommt zu seiner verkappten Hamster-Löwen-Familie, dann hat er meist keine Lust und Energie, mit seinen Löwenkindern zu spielen. Er sitzt lieber vor dem Fernseher und schlürft eine Flasche Löwenbräu. Dort sieht er täglich die Beweise, wie gefährlich und schlecht diese Welt ist. Er bevorzugt deshalb ein Leben in gewohnter Umgebung. Das gibt ihm Sicherheit. Veränderung macht ihm Angst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ludwigs Leben entspricht nicht gerade seinen schönsten Vorstellungen, aber wirklich schlecht findet er es auch nicht. Es könnte ja alles noch viel schlimmer sein. Allerdings träumt er insgeheim von einem ganz anderen Leben. Er würde gerne wild und frei von allen Zwängen in der Savanne leben, viel mehr Zeit mit seiner Löwenlady und den Kindern verbringen und zusammen glücklich in den Sonnenuntergang brüllen. Er träumt von einem Leben, das einem Abenteuer gleicht. Wo jeder Tag ihm gehört, so wie früher einmal, als er selbst noch ein Löwenkind war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem hat er eine Idee, für die sein Löwenherz pocht und die er gerne verwirklichen möchte: Er träumt von einer eigenen Firma, die Fair-Trade-Bio-Fleisch von einst glücklichen, freilaufenden Antilopen verkauft, die den Winter ohnehin nicht überlebt hätten. Ludwig möchte die Welt nach seinen Vorstellungen ein bisschen schöner und lebenswerter für alle machen. Zumindest theoretisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings unternimmt Ludwig nichts Ernsthaftes dafür. Er kann seine ursprüngliche Stärke nicht mehr fühlen und so wagt er sich nicht an die Umsetzung. Ihm fehlt schlicht der Mut, das Vertrauen und der Glaube an sich selbst. Er gibt zwar vor, stark zu sein, doch innerlich und teils unbewusst ist er mehr von seiner Schwäche überzeugt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So geht Ludwig wieder latent depressiv zurück in sein Hamsterrad. Seine wahren Möglichkeiten kann er nicht sehen. So bemerkt er nicht, dass er es selbst in der Hand hätte. Armer Ludwig. Aber bald hat er Urlaub. Und so endet diese Geschichte doch noch mit einem Happy-End.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gott sei Dank passiert so etwas nur auf einem weit weit weit entfernten Planeten. Noch einmal Glück gehabt, ihr lieben Löwen.</p>
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		<title>So kommst du bei einer Durststrecke wieder auf die Erfolgsspur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 11:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hindernisse & Ängste]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erfahre, wie du eine Durststrecke meisterst  und deine Ziele erneut mit frischem Schwung angehst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir unseren Herzenszielen oder unserer Berufung folgen, erleben wir auf dem Weg zu unserer Vision so manche Durststrecke. „Rien ne va plus.“ Nichts geht mehr. Zumindest nicht so, wie wir es uns wünschen. Viele Menschen verlieren dabei oft ihren Glauben an den Erfolg und beginnen, sich plausible Gründe und Ausreden für die anstehende Kapitulation zurecht zu legen. Doch manche Menschen schaffen es, dennoch dran zu bleiben und ihr Ding erfolgreich vorwärts zu bringen. Wie machen die das?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich weitermache, möchte ich noch etwas loswerden. Lass mich dazu kurz ausholen: In unserem Kopf sitzt eine Stimme, die den ganzen Tag unaufhörlich plappert und gackert – ohne Punkt und Komma. Sie redet sogar mehr als meine ehemalige Nachbarin. Und glaub mir, die war schon eine echte Meisterin darin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn meine Nachbarin im Garten war, blieb ich drin und versteckte mich. Wenn sie in der Tiefgarage war, parkte ich ganz schnell ein und tat so, als ob ich sie nicht gesehen hätte. Ich hatte einfach keine Lust, dass sie mich „volltextet“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Gedankengegacker, den unser Verstand Tag ein und Tag aus von sich gibt, sind wir oft nicht so auf der Hut. Wir lassen uns gedanklich „volltexten“ und haben verlernt, die hauseigene Dauerquasselsendung für kurze Zeit auszuschalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr noch: Wir glauben den meisten Mist auch noch! Jetzt bitte nicht falsch verstehen: Ich finde meinen Verstand großartig. Ich kann durch ihn geniale Dinge erschaffen, doch manche seiner konditionierten und indoktrinierten Thesen gehen mir so dermaßen gewaltig auf den Senkel. Wenn ich nur daran denke, dann geht mir gleich die Hutschnur hoch! Warum ich gerade so wütend klinge? Tja, weil ich selbst auf vieles hereinfalle. Wie zum Beispiel…</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="das-marchen-vom-schnellen-erfolg">Das Märchen vom schnellen Erfolg</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verfolgte vor ein paar Jahren die Idee, dass ich meine Coaching-App <a href="https://www.dranbleiben.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dranbleiben</a> einfach nur programmieren muss und dann kommen die Leute in Massen angelaufen. Wie eine Welle wird es sich über den Planeten ausbreiten und auf genau dieser Welle surfen dann alle direkt zu meiner Web-App, registrieren sich und nutzen es erfolgreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So als ob eine schallende Stimme vom Himmel zu mir sprach: „Christian, du musst es einfach nur bauen. Dann wird sich alles fügen.“ Mein Verstand hat mir diese Idee ganz leise und subtil eingeflüstert und ich naives Würstchen habe sie geglaubt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woher diese Idee letztlich kommt? Meine These: Von überall wird der schnelle Erfolg angepriesen, der auf direktem Wege und ohne Hindernisse ganz einfach erreicht werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie hier: Vor einiger Zeit habe ich einen TV-Film gesehen, in dem ein junger Mann in akuter Geldnot war. Großes Drama. Freundin schwanger, Stress mit ihren Eltern und so weiter. Pünktlich zum Happy-End hat er mit einer simplen Smartphone-App, die er in ein paar Tagen programmiert hatte, innerhalb einer Woche 200.000 Euro verdient. Und alle waren glücklich. Film zu Ende. Werbepause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt können wir sagen, dass das nur eine Geschichte ist. Nur wenn wir so ähnliche Geschichten öfter sehen und hören, auch von Menschen aus unserem Umfeld, dann beginnen wir es (unbewusst) zu glauben. Intern wird es im Karteikasten mit der Beschriftung „So funktioniert die Sache mit dem Erfolg“ einsortiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche dieser Erfolgsgeschichten stimmen ja auch wirklich. Diese Ausnahmen setzen wir uns dann als Maßstab für unser Vorhaben. Und wehe, es läuft nicht so wie bei obigem TV-Film. Dann viel Spaß mit deinen Selbstzweifeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurück zu meiner Situation: Ich war nach zweijähriger harter Arbeit mit meiner Web-App online und &#8211; du ahnst es bereits &#8211; es kam niemand. Okay, ein paar Freunde und Bekannte. Manche vielleicht eher aus Gefälligkeit, als aus einem echten Bedürfnis heraus. Die erhoffte Welle fand nur in meinem Wasserglas statt, das plötzlich nicht mehr halb voll, sondern halb leer war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das keine angenehme Situation war, kannst du dir wohl vorstellen. Mein Wunschtraum vom schnellen Erfolg ist zerplatzt wie eine Seifenblase. Das schmerzte. Ich musste daraufhin erst einmal lernen, mich zu zeigen und meine Produkte online zu vermarkten. Und das mach ich noch immer. Neue Fahrt, neues Glück. Fahrchips an der Kasse lösen.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="was-will-ich-dir-nun-damit-sagen">Was will ich dir nun damit sagen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Glaube nicht alles, was du glaubst. Hinterfrage dich selbst und vor allem deine Glaubenssätze, Überzeugungen, Konzepte und Ideen. Wenn du die Biografien von großen Erfindern, Künstlern, Sportlern oder Unternehmern liest, dann merkst du schnell, dass ihr Weg zum Erfolg keine betonierte Autobahn war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens war es eher eine kurvige Bergstrecke: Mal rauf, mal runter, mal links, mal rechts. Mal sind ein paar Schafe auf dem Weg. Mal ist es sonnig, mal wolkig, mal windig. Positiv betrachtet könnte man sagen: Eine spannende, abwechslungsreiche Fahrt, die mit der nötigen Ausdauer früher oder später zum Ziel führt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist also völlig normal, dass du die eine oder andere Durststrecke erlebst. Sie ist Teil des Spiels. Eine Qualitätssicherungsmaßnahme des Lebens. Nur unser Verstand macht daraus ein Problem. Deshalb mein Tipp: Entspanne dich. Nimm es voll und ganz an, dass es momentan so ist, wie es ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du fragst dich nun sicherlich, was das mit dem Thema dieses Blogartikels zu tun hat. Ähm… das frage ich mich gerade auch. Man könnte fast schon sagen, dass ich dich ungefragt „volltexte“. Na gut, versprochen: Ich gründe mit meiner ehemaligen Nachbarin eine Selbsthilfegruppe.</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="eine-simple-strategie">Eine simple Strategie</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kommen zurück zum Thema. 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls deine Situation ähnlich verfahren ist, wie meine damals, liegt es an dir selbst, diese Phase durchzustehen und auszuhalten. Oder einen Weg zu finden, um deine Durststrecke zu überwinden. Mit folgender Strategie findest du garantiert mindestens eine Option, die dich zurück auf die Erfolgsspur oder zumindest in Bewegung bringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ganze beruht auf folgendem bekannten Zitat von Albert Einstein:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Was folgern wir daraus?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn etwas nicht läuft, dann besteht die Möglichkeit, es einfach ganz anders anzugehen. Und wenn auch das nicht läuft, dann gibt es sicher auch noch mindestens eine komplett andere Herangehensweise. That’s it!</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="und-dazu-die-passende-ubung">Und dazu die passende Übung</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Damit du für dich einen neuen Weg findest, dient dir folgendes Gedankenspiel:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du bist ein Adler und schwebst hoch oben am Himmel und ziehst deine Kreise. Hey komm, mach einfach mal in der Vorstellung mit, auch wenn es ungewohnt für dich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du blickst hinunter auf deine aktuelle Situation. Als Adler kannst du die Situation von (dein Name) ganz leicht überschauen. Was glaubst du, was müsste (dein Name) tun, damit der Weg wieder in die Erfolgsspur führt? Was siehst du als Adler, was (dein Name) stets übersieht bzw. ignoriert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Denke dabei nicht länger nach, sondern nimm deine erste Antwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na, altes Adlerauge? Hast du eine Idee aufgeschnappt? Dann liegt es jetzt an dir, dies nun in der Praxis ganz konkret umzusetzen. Viel Erfolg.</p>
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		<title>Ausredenhitparade der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Jun 2021 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch & Leseproben]]></category>
		<category><![CDATA[beliebt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche kreativen Ausreden uns vom Wesentlichen abhalten und was wirklich dahinter steckt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meine Damen und Herren, ich darf Sie sehr herzlich zur aktuellen Ausgabe der Ausredenhitparade begrüßen! Wir präsentieren wieder die »Top Five« Ausreden, die Menschen am liebsten erfinden, um nicht ihre Träume und Visionen zu leben. Ihr dürft auf einige Knaller und Überraschungen gespannt sein! Wir starten los mit dem Neueinsteiger der Woche.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-infobox gspb_infoBox gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070" id="gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070"><div class="gs-box infolight_type icon_type"><div class="gs-box-icon"><svg class="" style="display:inline-block;vertical-align:middle" width="32" height="32" viewBox="0 0 1024 1024" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path style="fill:#565D66" d="M995.2 0l-326.4 0.34c-15.906-0-28.8 12.894-28.8 28.8v0 66.62c-0 0.002-0 0.004-0 0.006 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.204 0 0.407-0.002 0.61-0.006l-0.030 0 147.26-5.44 4.12 4.12-557.72 557.74c-4.361 4.346-7.059 10.358-7.059 17s2.698 12.654 7.058 16.999l0.001 0.001 46 46c4.346 4.361 10.358 7.059 17 7.059s12.654-2.698 16.999-7.058l0.001-0.001 557.72-557.74 4.12 4.12-5.44 147.26c-0.004 0.173-0.006 0.376-0.006 0.58 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.002 0 0.004-0 0.006-0l66.62 0c15.906 0 28.8-12.894 28.8-28.8v-0l0.34-326.4c0-15.906-12.894-28.8-28.8-28.8v0zM864 576h-32c-17.673 0-32 14.327-32 32v0 308c0 6.627-5.373 12-12 12v0h-680c-6.627 0-12-5.373-12-12v0-680c0-6.627 5.373-12 12-12v0h308c17.673 0 32-14.327 32-32v0-32c0-17.673-14.327-32-32-32v0h-320c-53.019 0-96 42.981-96 96v0 704c0 53.019 42.981 96 96 96v0h704c53.019 0 96-42.981 96-96v0-320c0-17.673-14.327-32-32-32v0z"></path></svg></div><div class="gs-box-text">
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch&nbsp;<a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/" data-type="page" data-id="762">Herr Doktor, ich habe Visionen</a>. Die witzige Anleitung zum Verwirklichen deiner Ziele, Träume und Visionen.</p>
</div></div></div>



<h3 class="wp-block-heading" id="platz-5-ich-weiß-nicht-was-ich-will">Platz 5: Ich weiß nicht, was ich will</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser schwungvollen Nummer hat der Interpret voll ins Schwarze getroffen. Jegliche Veränderung wird dadurch unmöglich. Ziele setzen? Visionen zumindest&nbsp;<em>angehen</em>? Fehlanzeige. Denn mit dieser Ausrede, setzt der Interpret schon früher an: Er weiß ja nicht, was er will. Was für ein genialer Text.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Interpret könnte sich zwar etwas intensiver damit auseinandersetzen, was ihn begeistern und erfüllen würde. Und dann einfach loslegen und der Freude folgen. Als Kind hat er das auf natürliche Weise so gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber nein, dieser Ausredenohrwurm erstickt jegliche Handlungsimpulse im Keim. Hier wird garantiert kein Tanzbein geschwungen. Wir dürfen darauf gespannt sein, wie lange sich diese Ausrede in den »Top Five« hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir machen gleich weiter im Programm. Von Platz 3 abgerutscht auf …</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="platz-4-ich-kann-das-nicht">Platz 4: Ich kann das nicht</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist echter Rock’n’Roll, so wie wir ihn lieben. Mit rhythmischem Beat und eingängigen Melodien werden alle Gründe »runtergesungen«, wieso der Interpret genau das eben nicht erreichen kann. Nicht die nötigen Talente, nicht die passenden Fähigkeiten, nicht ausreichend Kontakte, schwierige Kindheit, schlechtes Wetter, blöde Sternenkonstellation etc.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hey, das geht voll ins Ohr. Diese Ausrede ist zurecht schon die 6. Woche in Folge in den Charts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na ja, viele Fähigkeiten, Talente, Kontakte etc. entwickeln oder entdecken wir erst&nbsp;<em>auf dem Weg</em>. Aber darum geht es dem Interpreten ja gar nicht. Diese Ausrede ist eine Hommage an das bekannte Zitat von Walt Disney: »Wenn du es träumen kannst, dann kannst du es auch verwirklichen.« Nur eben anders herum. Herrlich tiefgründig mit einem dezenten Augenzwinkern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir kommen zu unserem Chartbreaker der Woche. Die letzte Zeit überhaupt nicht mehr gelistet, steigt überraschend wieder ein auf …</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="platz-3-ich-habe-kein-durchhaltevermogen">Platz 3: Ich habe kein Durchhaltevermögen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Interpret wüsste ja, was er will. Er hätte auch die nötigen Talente und Fähigkeiten dazu. Allerdings würde es arg viel Geduld erfordern, bis er dieses Herzensprojekt umgesetzt bekommt. Er bräuchte dazu&nbsp;<em>ganz viel</em>Ausdauer. Und diese hat der Interpret nicht. So sagt er zumindest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist momentan meine ganz persönliche Lieblingsausrede. Ich könnte sie mir Stunden lang anhören! Vor allem wenn wir bedenken, dass das die selben Leute sagen, die das Durchhaltevermögen und die Ausdauer besitzen, viele viele viele Jahre in einem Job zu verbringen, der ihnen so gut wie keinen Spaß macht. Diese Ausrede hat momentan am meisten Satiregehalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Damen und Herren, langsam wird es spannend. Wer erobert diese Woche die Chartspitze? Wer hat das Ding diese Woche am überzeugendsten gerockt? Ein alter Bekannter wartet auf …</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="platz-2-ich-habe-kein-geld-dafur">Platz 2: Ich habe kein Geld dafür</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile ein Kulthit in der Ausredenszene. Sie erinnert etwas an den Songtext »Eine Mark für Charly, denn Charly kann nicht zahlen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, ohne Moos nix los. Und erst recht nicht an der Träumeverwirklichungsfront. Der Interpret würde ja gerne, aber es fehlt ihm das nötige Kleingeld dazu, um endlich loszulegen. Es gibt kaum eine überzeugendere Nummer, die weltweit alle Kritiker zu Dauerapplaus bewegt. Nur stimmt das&nbsp;<em>wirklich</em>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geld für ein neues Auto oder eine schöne Reise ist komischerweise oft da. Wo kommt das her?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Menschen haben also das Geld, nur wollen sie für ihre Visionen nix riskieren. Das Geld könnte dann weg sein. Da ist es vielleicht doch geschickter, einen neuen Fernseher zu kaufen. »Da weiß man, was man hat.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anderen fehlt tatsächlich das nötige Kleingeld. Hier stellt sich die Frage: Was ist mit den aktuellen finanziellen Mitteln möglich? Einfach, um in BeWEGung zu kommen. Später eröffnen sich oft neue Möglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommen wir zum Höhepunkt unserer Ausredenhitparade. Der King von diesem Ausreden-Ding! Ladies und Gentlemen, ich präsentiere … seit 36 Wochen unangefochten auf …</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="platz-1-ich-habe-keine-zeit-dazu">Platz 1: Ich habe keine Zeit dazu</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Interpret würde ja gerne, aber der Alltag lässt ihm keine Zeit, sich den eigenen Visionen und Träumen zu widmen. In rhythmischem Sprechgesang, der an den Westcoast-Hip-Hop-Style der 90er Jahre erinnert, »rappt« der Interpret alle Gründe herunter, warum es eben&nbsp;<em>nicht</em>geht:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Der Job, das Hobby, der Mann oder die Frau,</em><br><em>Onlineshopping, Offlineshopping und die Sportschau.</em><br><em>Facebook, Amazon und die Bundesliga,</em><br><em>Wenn das alles nicht wär, wär ich ein Überflieger.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine absolute Killerausrede, die sich schon relativ sicher Platz 1 der Charts des Jahres gesichert hat. Wieder diese unbequeme Frage: Stimmt das denn&nbsp;<em>wirklich</em>?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Deutschland verbringen die Menschen rein statistisch 177 Minuten <em>täglich</em> vorm Fernseher (inkl. Mediatheken) und 103 Minuten auf Social Media, YouTube und bei Video-On-Demand-Angeboten (Quelle: Media Activity Guide 2024). Der Medienkonsum ist enorm. Wir könnten das reduzieren, ohne dass die Welt gleich zusammenbricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir davon nur 1 Stunde nehmen, dann wären das in der Woche ganze 7 Stunden, um an der Verwirklichung eigener Träume zu arbeiten. Das ist fast ein Arbeitstag. Da lässt sich schon was bewegen und du kannst trotzdem noch Netflix gucken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr ist das »Ich habe keine Zeit«-Ding ein Zeichen dafür, dass der Interpret dem Projekt nur wenig Bedeutung schenkt oder nicht an den Erfolg glaubt. Ansonsten würde er Möglichkeiten und Räume schaffen, um eben diese Zeit zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So, meine Damen und Herren, das war es wieder für heute. Sie dürfen gespannt sein auf die neue Ausgabe in genau einer Woche zur gleichen Sendezeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Herzlichen Dank fürs Zuhören! Wir geben zurück in die Sendezentrale.</p>
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		<title>Jeder bitte nur ein Ticket</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian Kirschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buch & Leseproben]]></category>
		<category><![CDATA[beliebt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum du manchmal den Wartesaal des Lebens verlassen solltest und es wirklich Sinn macht, dies freiwillig zu tun.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/jeder-bitte-nur-ein-ticket/">Jeder bitte nur ein Ticket</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich drücke das Knöpfchen. Bing! Das Ticket kommt aus dem Automaten. Nummer 356. Mein Blick geht hoch zur elektronischen Anzeige: »304, bitte gehen Sie zu Sachbearbeiter 6«. Und mir wird klar: Der Wartebereich des Einwohnermeldeamtes wird für diesen Nachmittag mein Hauptwohnsitz. Und genau den wollte ich ändern lassen.</p>



<div class="wp-block-greenshift-blocks-infobox gspb_infoBox gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070" id="gspb_infoBox-id-gsbp-bcc1070"><div class="gs-box infolight_type icon_type"><div class="gs-box-icon"><svg class="" style="display:inline-block;vertical-align:middle" width="32" height="32" viewBox="0 0 1024 1024" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"><path style="fill:#565D66" d="M995.2 0l-326.4 0.34c-15.906-0-28.8 12.894-28.8 28.8v0 66.62c-0 0.002-0 0.004-0 0.006 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.204 0 0.407-0.002 0.61-0.006l-0.030 0 147.26-5.44 4.12 4.12-557.72 557.74c-4.361 4.346-7.059 10.358-7.059 17s2.698 12.654 7.058 16.999l0.001 0.001 46 46c4.346 4.361 10.358 7.059 17 7.059s12.654-2.698 16.999-7.058l0.001-0.001 557.72-557.74 4.12 4.12-5.44 147.26c-0.004 0.173-0.006 0.376-0.006 0.58 0 15.906 12.894 28.8 28.8 28.8 0.002 0 0.004-0 0.006-0l66.62 0c15.906 0 28.8-12.894 28.8-28.8v-0l0.34-326.4c0-15.906-12.894-28.8-28.8-28.8v0zM864 576h-32c-17.673 0-32 14.327-32 32v0 308c0 6.627-5.373 12-12 12v0h-680c-6.627 0-12-5.373-12-12v0-680c0-6.627 5.373-12 12-12v0h308c17.673 0 32-14.327 32-32v0-32c0-17.673-14.327-32-32-32v0h-320c-53.019 0-96 42.981-96 96v0 704c0 53.019 42.981 96 96 96v0h704c53.019 0 96-42.981 96-96v0-320c0-17.673-14.327-32-32-32v0z"></path></svg></div><div class="gs-box-text">
<p class="wp-block-paragraph">Dieser Text ist ein Auszug aus meinem Buch <a href="https://www.christiankirschner.de/herr-doktor-ich-habe-visionen/" data-type="page" data-id="762">Herr Doktor, ich habe Visionen</a>. Die witzige Anleitung zum Verwirklichen deiner Ziele, Träume und Visionen.</p>
</div></div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder Behördengänger kennt mittlerweile ein solches automatisiertes Warteschlangenmanagement. Schlechte Zeiten für notorische Vordrängler. Das gute an diesem System: Irgendwann wird die Nummer aufgerufen, die auf dem Kärtchen steht. Auch wenn es etwas dauert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es um unsere eigenen Träume und Visionen, geht es auch hier meistens ab in den Wartesaal. Wir warten, bis der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um sie endlich anzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir warten, bis wir in Rente sind oder bis die Wirtschaftslage sich gebessert hat. Wir warten, bis wir einen neuen Partner haben, bis wir den Partner wieder losgeworden sind, bis wir Kinder haben, bis die Kinder aus dem Haus sind, bis die Kinder Kinder haben. Wir warten, bis wir genügend Bücher gelesen und Ausbildungen absolviert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir warten, bis der Mars im 12. Solarhaus dreimal um die eigene Achse rotiert, weil dann die Sterne besonders günstig stehen für unser Vorhaben. Und wir warten und warten und warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Preisfrage: Worauf wartest du gerade?</p>



<p class="wp-block-paragraph">[Denkpause]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das blöde an diesem inneren Warteschlangenmanagement ist folgendes: Hier gibt es niemanden, der unsere Nummer aufruft. Keine Stimme, die aus dem Lautsprecher ertönt und uns auffordert: »Nummer 6.583.235.467, Sie können jetzt beginnen Ihre Träume zu leben! Starten Sie durch!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so füllt sich der Wartesaal des Lebens mit Menschen, die darauf warten, bis der ultimative Zeitpunkt gekommen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für manche kommt er leider nie. Erst wenn sie merken, dass die Aufenthaltsgenehmigung sich langsam dem Ende zuneigt und der Hauptwohnsitz auf diesem Planeten endgültig aufgegeben werden muss, stellen sie fest, dass sie den Wartesaal nie wirklich verlassen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn keine Stimme aus dem Off kommt, die dir die Erlaubnis gibt,&nbsp;<em>jetzt</em> zu starten, wer macht es dann? Wer ist dafür verantwortlich, damit deine Nummer endlich am Display erscheint? Dreimal darfst du raten! Sorry, die Antwort verrate ich dir nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch jetzt kommt es noch dicker! Manchmal tun wir so, als ob wir auf den richtigen Zeitpunkt warten würden, wobei wir aber insgeheim nie vorhaben, es wirklich zu tun. Ein bisschen flunkern wir uns dabei selber an. Da wir diesem Schmerz ausweichen wollen, unseren Traum endgültig aufzugeben, tun wir so, als ob wir auf etwas warten. Auch wenn dann gewisse Umstände günstig sind, finden wir dennoch wieder Gründe, um auf etwas <em>anderes</em> zu warten. Kennst du diese Form von Selbstsabotage? Also ich schon. Natürlich nur von anderen. 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieso das Versteckspiel? Vielleicht glauben wir nicht wirklich an ein Gelingen. Vielleicht haben wir Angst, was wir verlieren könnten. Oder was passieren würde, wenn wir tatsächlich erfolgreich wären. Vielleicht fehlt uns aber einfach der Mut, den Kopf aus der Herde herauszustecken und unseren eigenen Weg zu gehen. Was würden denn die anderen denken? Ob es wirklich möglich wäre, finden wir so nie heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so bleiben wir in unserem bekannten, sicher wirkenden, warmgepupsten&nbsp;<strong>Komfort</strong>sessel in der Warte<strong>zone</strong>sitzen (abgekürzt: »Komfortzone«). Wieso aufstehen? Am Schluss schnappt uns vielleicht noch jemand den Platz weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch das Leben ist oft anderer Meinung. Wenn wir selbst den Allerwertesten nicht hochkriegen, kommen manchmal deutliche Aufforderungen, den Saal zügig zu verlassen: Eine Krankheit, ein Jobverlust oder was auch immer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einiger Zeit habe ich mich – teils selbstbestimmt, teils vom Leben angekickt – aus dem Wartesaal in die »Wildnis« hinaus getraut, um etwas frische Luft zu schnappen. Ich habe so getan, als ob ich nur kurz Pipi müsste. Ich ging dann aber doch vor die Tür und machte mit ein paar meiner Träume endlich ernst. Dabei merkte ich erst, dass die Luft im Wartesaal schon ziemlich muffig war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es jedenfalls deutlich entspannter, freiwillig den Wartesaal zu verlassen. Es muss ja nicht immer erst zu der leidvollen Erfahrung kommen, dass einem das Leben die Security vorbei schickt, die einen unsanft vor die Tür setzt, oder?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.christiankirschner.de/blog/jeder-bitte-nur-ein-ticket/">Jeder bitte nur ein Ticket</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.christiankirschner.de">Christian Kirschner</a>.</p>
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