Wie du deine Berufung findest

Bist du mit deiner beruflichen Situation unzufrieden? Spürst du, dass sich etwas ändern sollte? Doch statt zum nächstbesten Job zu hüpfen, möchtest du nun endlich dein ganz eigenes Ding machen und dich beruflich selbst verwirklichen? So geht es momentan immer mehr Menschen. Allerdings haben viele – bis auf diese unbestimmte Sehnsucht – keine klare Antwort, was denn nun ihre Berufung ist und wie sie diese leben könnten. Mit diesem Artikel bekommst du dafür wertvolle Impulse.

Hörst du den leisen Ruf in dir, der dich daran erinnert, dass für dich noch deutlich mehr möglich ist? Für viele wird es immer schwieriger, diese Stimme zu ignorieren.

Frauen hören in diesen Tagen gerne ein leises, fast nur feinstofflich-spürbares “Hey Schnecke, du hast genug Schuhe im Schrank. Jetzt machen wir mal was noch sinnvolleres!” Und Männer hören oft ein sanftes “Hey Alter, die Bundesliga hat heute spielfrei. Komm in Bewegung! Deine Mission wartet.”

Ich geh davon aus, dass jeder Mensch (mindestens) eine Berufung hat und einen positiven Beitrag in dieser Welt leisten möchte. Doch welcher? Dann komm mit auf eine Entdeckungsreise. Wir steuern dabei verschiedene Stationen an, die dir einzelne Aspekte deiner Bestimmung bewusst machen. Notiere dir deine Antworten am besten schriftlich auf die Fragen, die jetzt kommen.

Station 1: Was hindert dich daran, deine Berufung zu erkennen?

Unsere familiäre und gesellschaftliche Konditionierung führt uns schon sehr früh von uns selber weg. Die Tür zu unserer Intuition und unserem wahren Wesen, so wie wir wirklich sind, liegt hinter einem ganzen Berg von Kisten und Gerümpel versperrt. Diese Tür ist übrigens noch dazu eine Brandschutztür. Sie verhindert, dass wir für etwas brennen und unser inneres Feuer wieder entfachen lassen.

Diese ganzen Kisten stehen symbolisch für deine limitierenden Glaubenssätze, indoktrinierten Ängste und einschränkenden Sichtweisen darüber, wie das Leben zu sein hat. Sie sind nicht natürlich. Sie wurden dir beigebracht, von wem auch immer. Um sie aus dem Weg zu räumen, ist der erste Schritt dazu, sie dir bewusst zu machen.

Folgende Fragen helfen dir dabei:

  • Welche limitierenden Überzeugungen habe ich bzgl. der Verwirklichung meiner beruflichen Träume und Visionen?
  • Wieso ist es für mich nicht möglich, meine Berufung zu leben?
  • Welche Befürchtungen habe ich hinsichtlich meiner beruflichen Selbstverwirklichung?
  • Was davon ist eine realistische Gefahr? Wie würde ich es lösen, wenn diese Situation tatsächlich eintritt?
  • Welche Einstellung habe ich hinsichtlich meines beruflichen Wirkens? Welche Einstellung wäre stattdessen förderlicher?

Wenn wir tief im Inneren glauben, dass es eh nicht möglich ist, seine Berufung zu leben, dann verstecken wir sie nach meiner Erfahrung (unbewusst) vor uns selber. Wir tun so, als ob wir sie nicht kennen.

Übrigens: Um deine limitierenden Glaubenssätze durch neue, hilfreichere Überzeugungen zu ersetzen, empfehle ich dir MindChanger (kostenloses Tool; Teil der Web-App dranbleiben).

Station 2: Was kannst du auf eine natürliche Weise gut?

Nun werfen wir mal einen genaueren Blick auf deine Talente und Gaben. Also all die Fähigkeiten, die dir in die Wiege gelegt wurden und die in dieser Kombination einzigartig sind. Das ist ein essentieller Part, um herauszufinden, wo deine Berufung liegt. Michelangelo hat den David nicht aus dem Marmor herausgemeißelt, weil er zuvor einen VHS Kurs besuchte. Es war Ausdruck seiner Gabe und seiner Genialität.

Folgende Fragen helfen dir dabei, um deine Genialität besser zu erkennen:

  • Was kannst du, was andere eher nicht können?
  • Was machst du, wenn du völlig die Zeit vergisst?
  • Was geht dir so leicht von der Hand, dass du es kaum als Arbeit empfindest?
  • Welche Herausforderungen meisterst du stets gut? Auf welche Talente und Stärken führst du das zurück?
  • Was denkst du, glauben deine Familie und Freunde, sind ganz besondere Stärken von dir?

Station 3: Wo liegt deine Leidenschaft? Was liebst du?

Wir Menschen unterscheiden uns nicht nur durch unsere Talente, sondern auch dadurch, wofür wir Leidenschaft empfinden.

Es gibt verschiedene Bereiche, die unsere Begeisterung wecken:

  • Bestimmte Tätigkeiten, wie z. B. ein Buch zu schreiben.
  • Bestimmte Umstände, wie z. B. auf der Bühne zu stehen.
  • Eine bestimmte Wirkung, die wir auslösen, wie z. B. jemanden geholfen zu haben.

Um herauszufinden, wofür du Leidenschaft empfindest, unterstützen dich die folgenden Fragen:

  • Für welche Gebiete interessierst du dich ganz besonders und entwickelst dich regelmäßig gerne freiwillig weiter?
  • Wenn du alle deine Interessen und Hobbys bis auf eines aufgeben müsstest, welches würdest du behalten?
  • Welche Tätigkeiten begeistern dich?
  • Welche Umstände und Situationen lassen dein Herz höher schlagen?

Station 4: Welche Träume und Visionen sehnen sich nach Verwirklichung?

Als Kinder haben wir noch große Träume, verrückte Ideen und Visionen. Doch es wurde uns schon sehr früh von den Erwachsenen beigebracht, dass das alles nur Spinnereien sind. Deshalb haben wir sie verdrängt und selbst als „unmöglich“ deklariert. Und so wurden sie erst wirklich unmöglich.

Meine Meinung dazu: Träume sind essentielle Bestandteile eines menschlichen Bewusstseins. Sie drängen uns dazu, etwas außergewöhnliches zu wagen. Dadurch geschieht Wachstum und letztlich Evolution.

Ist noch etwas von dem „Spinner“ aus deiner Kindheit übrig? Dann nutze folgendes Gedankenspiel, um deine verschütteten Träume wieder auszugraben und ein Ziel zu finden, was für dich wirklich von Bedeutung ist und dein Herz höher schlagen lässt.

Stell dir vor, dass folgende Bedingungen für dich gelten:

  • Scheitern ist definitiv unmöglich.
  • Du hast alle Ressourcen, die du benötigst (z. B. Geld).
  • Alle deine Ängste sind wie weggeblasen.
  • Jegliche sonstigen Einschränkungen, die du dir ausdenken kannst, sind nicht existent.

Welches Ziel würdest du umsetzen wollen, falls du wüsstest, dass alle aufgeführten Punkte für dich gelten?

Station 5: Welchen Beitrag möchtest du leisten?

Das Wort „Weltverbesserer“ ist oft schon ein zynisch verwendetes Schimpfwort. Komisch, oder? Wenn ich mir meine Welt anschaue, dann sehe ich da sehr viele Dinge, die es zu verbessern gibt. Meine These: Im Kern möchte jeder Mensch einen positiven, sinnvollen Beitrag für diese Welt leisten und sie etwas „besser“ machen. Den Beitrag, den du leisten möchtest, ist wiederum ein wichtiger Aspekt deiner Berufung.

Wie dieser Aspekt bei dir konkret aussehen könnte, entdeckst mit folgenden Fragen:

  • Wie würdest du diese Welt bereichern, wenn du kein Geld verdienen müsstest?
  • Was würdest du gerne auf dieser Welt verändern, was dich momentan sogar wütend oder traurig macht?
  • Wie könntest du ein Stück diese Veränderung mitgestalten?

Station 6: Wer wartet darauf, dass du in die Gänge kommst?

Aristoteles sagte einst:

Wo die Bedürfnisse der Welt mit deinen Talenten zusammentreffen, dort liegt deine Berufung.

Wenn von der Verwirklichung deiner Träume keine anderen Menschen profitieren, die du mit deinen Talenten helfen oder glücklich machen könntest, dann ist das womöglich eher ein Egotrip. Bitte nicht falsch verstehen: Das ist völlig in Ordnung. Allerdings hat es nichts mit Berufung zu tun.

Um herauszufinden, welche Menschen bereits auf deine Dienste warten, helfen dir folgende Fragen:

  • Wenn du dir deine Aufzeichnung zu den vorangegangen Fragen anschaust, welche Menschen könnten davon profitieren? Benenne deine Zielgruppe möglichst konkret.
  • Wenn du damit Geld verdienen willst, musst du anderen Menschen helfen, entweder glücklich zu sein oder deren Probleme zu lösen. Wie wirst du die Menschen deiner Zielgruppe ganz konkret happy machen, so dass sie dir gerne Geld zahlen? (Das „Geld zahlen“ kann sich auch auf Unternehmen beziehen, falls du ein Angestelltenverhältnis bevorzugst.)

Auf den Punkt gebracht

Schau dir nochmals deine Aufzeichnungen an. Welchen roten Faden erkennst du darin? Wie würdest du deine Berufung nach heutigen Erkenntnissen auf den Punkt bringen?

Es geht dabei nicht darum, die ultimative Berufung zu finden. Für mich ist das eher ein Entwicklungsprozess, der mit der Zeit immer tiefere Erkenntnisse bringt und dir immer klarer macht, welche Mission zu verfolgst.

Es geht darum, was du JETZT erkennst und dann ins TUN kommst. Denn die Muse küsst beim Tun. Vieles, was dir jetzt noch unklar ist, wirst du erkennen, wenn du in Bewegung kommst.

Was ist für dich der nächste kleine Schritt?

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Das was ich hier in diesem Artikel knapp skizziert habe, ist in Auszügen der Prozess, durch den du in 8 Wochen mit dem Online-Kurs MissionFinder gehst. Nur noch mit viel mehr vertiefenden Übungen, witzigen und unterhaltsamen Lektionen, wirksamen Tools und konkreten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, um deine Berufung und dein Potenzial auf einer tieferen Ebene zu erkennen und in die Welt zu bringen.

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Da du diesen Text bis zum Schluss durchgelesen hast, denke ich mal schwer, dass dir dieses Thema am Herzen liegt. Also, mach dafür konkrete Schritte und komm in Bewegung! Manche reflektieren sich über viele Jahre, ohne je ernsthaft mit der Umsetzung zu starten.

Gerne unterstütze ich dich auch durch ein Coaching, falls du es gerne individueller hast.

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